23. Dezember 2022 | 07:55 Uhr

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"Lebensbedrohliche" Temperaturen erwartet

Wintersturm in den USA: Tote bei Unfällen

Teilweise werde es so kalt, dass innerhalb von Minuten Erfrierungen drohten, warnten die Behörden.

Washington. Bei Verkehrsunfällen infolge eines schweren Wintersturms sind im US-Staat Kansas drei Menschen ums Leben gekommen. Ursache seien Schnee und eisglatte Straßen gewesen, teilte die Polizei laut einem Bericht der Zeitung "USA Today" am Donnerstag (Ortszeit) mit. Angesichts frostiger Temperaturen sei der Zustand der Straßen vielerorts weiter sehr schlecht.

Der Wetterdienst hatte zuvor vor einem "historischen" Wintersturm gewarnt. Das Sturmtief werde extreme Kälte, heftige Schneefälle und Eiswind bringen. US-Medien warnten unter Berufung auf Wetterexperten vor der möglichen Entstehung eines besonderen und schweren Sturms, eines sogenannten "Bombenzyklons". In den Bundesstaaten Montana, South Dakota und Wyoming seien bereits Werte um minus 45 Grad Celsius gemessen worden. "Dies ist nicht wie ein Schneetag aus Kinderzeiten", warnte Präsident Joe Biden.

Tausende Flüge gestrichen

Für viele Menschen, die über Weihnachten zu ihren Familien reisen wollen, dürfte das schwierig werden. Medienberichten zufolge wurden am Donnerstag und für Freitag Tausende Flüge gestrichen. Die Flughäfen in Chicago und Detroit gehören zu den wichtigsten Drehkreuzen des Landes, dort wird mit schlimmen Schneestürmen gerechnet. Starke Winde, Regen und Eis könnten auch Autobahnen und Flughäfen in den Ostküsten-Metropolen Washington, Philadelphia, New York und Boston beeinträchtigen.

Teilweise werde es so kalt, dass innerhalb von Minuten Erfrierungen drohten, warnten die Behörden. Für rund 180 Millionen Menschen gebe es eine Wetterwarnung in irgendeiner Form. Betroffen sind vor allem der Norden und der mittlere Westen des Landes - aber auch der Süden der USA. Für die Bundesstaaten Louisiana, Teile von Mississippi, Alabama und Texas wurde extreme Frostwarnung ausgerufen. In manchen Teilen des Landes werden "lebensbedrohliche" Temperaturen bei starken Winden erwartet.

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Weiterhin überwiegend trüb, 1/8°

Meist ist es trüb durch Hochnebel oder Wolkenfelder und besonders im Südosten und im Osten kann es auch ein wenig regnen oder schneien. Schneefallgrenze 800 bis 1000m Seehöhe. Vor allem in der Westhälfte Österreichs zeigt sich zumindest regional kurz die Sonne. Der Wind weht ganz im Osten mäßig bis lebhaft aus Nord, sonst ist es windschwach. Tageshöchsttemperaturen 6 bis 10 Grad. Heute Nacht: Es bleibt aufgelockert, vielerorts auch dicht bewölkt und vor allem im Bergland kann es auch ab und zu geringfügig regnen, über 600 bis 900m schneien. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nordwest. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen 0 und 6 Grad.
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