01. August 2021 | 20:00 Uhr

Extreme Hitze

46 Grad! »Historische« Hitzewelle

Wetter-Wahnsinn in Europa

Hitzerekorde und tödliche Waldbrände in unseren beliebten Urlaubsländern. 

Gefahr. Ganz anderer Wetterwahnsinn nur zwei Flugstunden südlich von uns: Griechenland wird von einer „historischen Hitzewelle“ heimgesucht, so die Meteorologen. Seit Freitag gibt es 43 Grad. Heute klettern die Temperaturen auf bis zu 46 Grad.

Wegen der Gluthitze öffnen die Städte gekühlte Hallen für Menschen, die keine Klimaanlage haben. Offizielle Warnung: Man soll sich nicht in der prallen Sonne aufhalten, Arbeiten im Freien und auch Alkohol sollen vermieden werden.

Noch zwei Wochen. Etliche Brände sind bereits ausgebrochen. ­Mindestens 16 Menschen müssen mit Atemwegsbeschwerden in Krankenhäusern behandelt werden. Meteorologen befürchten, dass diese Situation noch zwei Wochen andauern könnte. Eine Prognose sagt 50 Grad für den 8. August voraus.

Türkei. In der Türkei wüten mehr als 100 Waldbrände, bisher gab es sechs Tote. In der Ferienregion Bodrum mussten mehrere Dörfer evakuiert werden. Tausende Feuerwehrmänner sind in der Region Antalya alarmiert.

Italien. Auch Italien brennt. Apulien, Sizilien und Sardinien sind betroffen. Heiße Föhnwinde verbreiten die Flammen. 

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Regenschauer, dann Sonne, windig. 7/13°

In den Südstaulagen stauen sich dichte Wolken und es regnet zeitweise, sonst regnet es vorerst nur örtlich und zeitweise scheint vor allem im Osten und in leicht föhnigen Tälern die Sonne. Am kräftigsten regnet es in Osttirol und Oberkärnten. Im Tagesverlauf breiten sich dichtere Wolken und Niederschläge nord- und ostwärts aus, im Nordosten kann es aber gebietsweise noch bis zum Abend trocken bleiben. Stellenweise eingelagerte Gewitter sind an der Alpensüdseite nicht ganz auszuschließen. Der Wind weht mäßig, im Osten und im Bergland häufig auch lebhaft aus Ost bis Süd. Im Westen dreht der Wind bereits auf westliche Richtungen. Tageshöchsttemperaturen im Westen und Süden nur noch 10 bis 15 Grad, sonst noch einmal 16 bis 22 Grad mit den höchsten Temperaturen ganz im Osten. Heute Nacht: Unter Störungseinfluss verlaufen der Abend und die Nacht trüb und regnerisch. Die Schneefallgrenze sinkt im Laufe der Nacht von Westen her auf 1700m bis 1200m Seehöhe. Es kommt vielfach mäßiger bis lebhafter Wind aus West bis Nordwest auf. Nur im Süden ist der Wind meist nur schwach bis mäßig. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen 3 und 11 Grad.
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