05. Dezember 2014 | 12:58 Uhr

groden3.jpg © bergfex.at/TZ Oesterreich Christian Bruna

Schneenot in Südtirol

Werden Gröden und Alta Badia abgesagt?

Weit und breit kein Schnee in Sicht. Jetzt wackeln die Weltcup-Bewerbe.

Schneemangel bereitet aktuell den Südtiroler Veranstaltungsorten im alpinen Ski-Weltcup Kopfzerbrechen. In Gröden und Alta Badia, wo der Herren-Tross von 19. bis 21. Dezember insgesamt drei Rennen austragen will, sind die Strecken derzeit noch teilweise grasgrün, die Temperaturen sind zu hoch, um Kunstschnee zu produzieren.

Die Schneekontrolle durch den Internationalen Skiverband (FIS) soll laut italienischen Medienberichten Anfang der kommenden Woche über die Bühne gehen. Auch die Schneesituation in den französischen Gebieten Val d'Isere und Courchevel, wo Herren und Damen nach dem Überseetrip am 13. und 14. Dezember Station machen wollen, war zuletzt wenig berauschend gewesen.

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Vermehrt Regenschauer im W und N, sonst meist sonnig. 1/16°

Vor allem im Osten und Südosten scheint bis in den Nachmittag hinein häufig die Sonne, meist ziehen nur ein paar harmlose, lockere Wolkenfelder durch. Ausgehend vom Berg- und Hügelland bilden sich allerdings vorübergehend auch Quellwolken und mit diesen vereinzelt ein paar Regenschauer. Im übrigen Österreich ist es wechselnd bewölkt, die Sonne zeigt sich seltener und am Abend nimmt die Regenneigung mit Annäherung der nächsten Störungszone in Vorarlberg und im Tiroler Oberland wieder zu. Der Wind kommt am ehesten aus Südost bis West, er frischt nur örtlich in freien Lagen mäßig auf. Tageshöchsttemperaturen 10 bis 18 Grad. Heute Nacht: In der Osthälfte zeigt sich der Himmel in der Nacht zunächst meist gering oder zumindest aufgelockert bewölkt, ehe ab den frühen Morgenstunden umfangreiche Wolken einer weiteren Störungszone eintreffen. Vielerorts bleibt es trocken. Von Westen her ziehen deutlich mehr und zunehmend auch kompakte Wolken auf, schließlich breiten sich vom Bodensee bis zum oberösterreichischen Innviertel Regen- und eingelagerte Schauerwolken aus. Die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 1500 bis 1200m Seehöhe. Der Wind dreht im Bereich der Störungszone mehrheitlich auf West, bleibt aber schwach bis mäßig. Tiefsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad.
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