22. August 2016 | 10:31 Uhr

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Deutschland

Weinlese gestartet: Ernte unter dem Schnitt

Es kommt zu Ausfällen durch den Schädling Falscher Mehltau.

Die Winzer in Deutschland erwarten in diesem Jahr eine etwas geringere Erntemenge als im langjährigen Durchschnitt. Der Schädling Falscher Mehltau hatte sich durch den feuchten Frühsommer stark ausgebreitet und in fast allen Regionen zu Ausfällen geführt, wie das Deutsche Weininstitut am Montag mitteilte.

Die Winzer mussten viel Pflanzenschutzmittel spritzen und entlauben, damit die Trauben schneller abtrocknen konnten.

Die offizielle Weinlese in Deutschland begann mit der Ernte der ersten Trauben für den Federweißen - das Pendant zum österreichischen Sturm - in Neustadt an der Weinstraße. Die Winzer dort ernten zunächst die frühreife Sorte "Solaris" - und zwar traditionell mit der Hand, ohne den Einsatz von Maschinen. In den kommenden Tagen soll auch in den anderen deutschen Anbaugebieten die Lese für den halbvergorenen Wein beginnen. Die Hauptlese dürfte Mitte bis Ende September starten.

Der zehnjährige Durchschnitt liegt bei neun Millionen Hektolitern Wein. 2013 und 2010 waren unterdurchschnittliche Jahrgänge. Die Ertragsrebfläche ist seit Jahren auf etwa 100.000 Hektar festgeschrieben. Wenn der Herbst nun sonnig und trocken werde, dann könne dies in Verbindung mit der ausreichenden Wasserversorgung einen guten Jahrgang ergeben, sagte ein Sprecher des deutschen Weininstituts.
 

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Recht sonnig, Nachmittagsgewitter am ehesten im SW, 14/27°

Von Südwesten her breiten sich immer dichtere Wolken aus, Sonnenschein gibt es dann nur mehr zwischendurch. Außerdem regnet es im Westen und Süden häufig, am Nachmittag teilweise auch im Südosten und Osten. An der Alpensüdseite und generell im Bergland sind auch teils gewittrige Schauer dabei. Am ehesten trocken bleibt es in einigen Gebieten nördlich der Donau. Der Wind kommt aus unterschiedlichen Richtungen und vor allem im Osten zeitweise auflebend aus Ost bis Südost. Die Tageshöchsttemperaturen liegen bei 21 bis 27 Grad. Heute Nacht: Abends ziehen die Gewitter rasch südostwärts ab, ein paar Regenschauer sind dann noch unterwegs, klingen aber in der ersten Nachthälfte ab. Dann ist es niederschlagsfrei und die Wolken lockern immer öfter auf. Lokal bilden sich bis zum Morgen Nebelfelder. Der Wind weht nur schwach. Tiefsttemperaturen der kommenden Nacht 10 bis 17 Grad.
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