23. Dezember 2014 | 09:37 Uhr

hochwasser.jpg © twitter.com/House of Laus

Schöne Bescherung

Weihnachts-Horror-Wetter in Deutschland

Dauerregen versetzt Norddeutschland in eine Flutlandschaft.

"Es ist alles so gemütlich", twitterte ein norddeutscher User zwei Tage vor Weihnachten und postete das oben stehende Foto. Sprichwörtlich bis zum Hals steht das Wasser, eine schöne Bescherung! Von Schleswig-Holstein bis Mecklenburg-Vorpommern hat es zwei Tage praktisch durchgeregnet, Straßen stehen bereits unter Wasser, einige Flüsse laufen über. Besonders schlimm: Die Böden können das Regenwasser nicht mehr aufnehmen.

Noch mehr Regen:
Am Mittwoch (Heiligabend) regnet es im Norden vor allem am Vormittag länger anhaltend. Der Regen kommt zum Nachmittag dann bis zur Mitte voran, südlich der Donau gibt's erneut viel Sonne und keinen Niederschlag. Bei Höchstwerten zwischen 7 und 12 Grad bleibt es zunächst noch mild. Der Wind weht von der Mitte bis in den Norden weiter frisch bis stark, mit teils stürmischen Böen im Flachland und Sturmböen bis hin zu schweren Sturmböen in den Bergen, auf den Gipfeln sind vereinzelt orkanartige Böen möglich. Er kommt aus Südwest, später dreht er von Norden her auf West. In der Nacht zum Donnerstag kommt der Regen bis in den Süden voran. Dahinter ist es zunächst meist trocken, ehe später Schauer und auch einzelne Gewitter in den Norden ziehen, dabei ist auch Graupel möglich. Der Wind lässt in der Nordhälfte zunächst deutlich nach. Starke bis stürmische Böen gibt es vor allem noch im Bergland und an der See. Der Wind dreht im Norden auf Nordwest. Die Tiefstwerte liegen zwischen 5 und 1 Grad, im Norden von Schleswig-Holstein lokal auf Werte um 0 Grad. Im Bergland gibt es leichten Frost. (Quelle: DWD)

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Wechselnd bewölkt, regnerisch, 4/10°

Störungseinfluss bringt von Westen zahlreiche dichte Wolken. Mit diesen regnet es bei einer Schneefallgrenze zwischen 800 und 1200m Seehöhe zunächst noch im Osten und Südosten. Im Laufe des Nachmittags setzt schließlich von Vorarlberg bis Salzburg und Oberösterreich neuerlich Niederschlag ein, der sich hier bis zum Abend deutlich intensiviert. Chancen auf Sonnenschein sind allgemein gering, etwas höher lediglich in Kärnten und Osttirol. Der Wind weht alpennordseitig mäßig bis lebhaft aus West, im Süden bleibt es windschwach. Die Nachmittagstemperaturen 7 bis 13 Grad.
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