25. Juni 2014 | 12:54 Uhr

wasserhose.jpg © youtube.com

Norwegen

Wasserhose wirbelt in der Nordsee

Ein seltenes Naturspektakel hat ein Hobbyfilmer in Norwegen auf Video festgehalten.

Mitten über der Nordsee bildete sich eine Wasserhose - ähnlich einem Tornado. Man versteht darunter einen Wirbelsturm mit einem Durchmesser von 100 bis 200 Meter. Wasserhosen entstehen aus Schauer- oder Gewitterwolken heraus, auf einer großen Wasserfläche, in diesem Fall der Nordsee. Wasser wird durch hohe Windgeschwindigkeiten aufgewirbelt und in die Luft gezogen - dabei erreicht die Drehgeschwindigkeit bis zu 100 Meter pro Sekunde!

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Warum sind Wasserhosen so selten?
Normalerweise kommen Wasserhosen eher im Spätsommer und Herbst vor. Kalte und feuchte Luft muss über noch wames Meerwasser ziehen. Auch an großen Binnenseen (Zürchersee, Chiemsee, Bodensee) wurden sie bereits beobachtet. Das Problem: Oft lösen sie sich schon nach zehn Minuten wieder auf und kommen meist nicht weit.

Sind Wasserhosen gefährlich?
Kleine Schiffe und Boote können durchaus von einer Wasserhose umgeworfen werden. Am 21. Juli 1901 kamen etwa auf dem deutschen Zeuthener See sieben Menschen ums Leben, als ihr Boot kenterte.

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