21. Juni 2016 | 12:34 Uhr

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50 Grad

Wanderer überwältigt: Hitze fordert 5 Tote

Temperaturen von knapp 50 Grad überwältigten Gruppe im Südwesten der USA.

Bei Temperaturen von fast 50 Grad Celsius sind im US-Bundesstaat Arizona mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Ein 57-jähriger Deutscher war nach Angaben der Behörden vom Montag (Ortszeit) zusammen mit zwei seiner Landsleute zu einer Wanderung aufgebrochen. Einer seiner Begleiter überlebte die Tour, der dritte Wanderer wurde zunächst noch vermisst.

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(C) Pima County Sheriffs Department / Nach Marcus T. (33) wird gesucht


Deutsche Wanderer von Hitze überrascht
Die extreme Hitze im Südwesten der USA fachte zudem Waldbrände an. Die Deutschen waren am frühen Sonntagmorgen zu einer Tour auf dem Ventana-Pfad in Arizona aufgebrochen, der durch wüstenartiges bergiges Gelände führt. Nachdem die Gruppe von der brütenden Hitze überrascht worden war, habe einer der Männer den Abstieg geschafft, um Hilfe zu holen, teilte die Polizei von Pima in der Nähe der Stadt Tucson mit. Die Helfer hätten dann aber den 57-Jährigen nur noch tot bergen können. Der dritte Wanderer, ein 33-Jähriger, sei zunächst nicht zu finden gewesen. Nach ihm werde gesucht.

Tödliche Hitze forderte weitere Opfer in den USA
In der Nähe von Phoenix starb nach Angaben von Feuerwehrsprecher Larry Subervi zudem eine 28-jährige Mountainbikerin. Die erfahrene Sportlerin sei mit ausreichend Flüssigkeit zu einer Tour aufgebrochen, dann aber von der Hitze überwältigt worden. Eine 18-Jährige starb demnach, als sie sich beim Wandern in Tucson verirrte - sie hatte zu wenig Trinkwasser dabei. Ein 25-jähriges Opfer wurde aus der Stadt Mesa gemeldet. In der Nähe von Tucson starb zudem eine 54-Jährige bei einer Wanderung, wie die Behörden mitteilten.

In der Region hatte eine Hitzewelle die Temperaturen auf 49 Grad klettern lassen. Sie lagen damit nur noch knapp unter dem Hitzerekord von 50 Grad, der im Jahr 1990 registriert worden war. "Wir haben jedes Jahr eine Hitzewelle, aber wir sind unserem Allzeitrekord von 1990 nah", sagte Feuerwehrsprecher Subervi.

Waldbrände halten USA in Atem
Die extremen Temperaturen haben derzeit weite Teile des Südwestens der USA fest im Griff. Außer in Arizona fachte die Hitze auch in den Bundesstaaten New Mexico und Kalifornien Waldbrände an. Im Cibola-Wald in New Mexico, wo auf einer Fläche von 72 Quadratkilometern ein Großbrand loderte, herrschten 50 Grad Celsius, im kalifornischen Palm Springs wurden 48 Grad und in Los Angeles 40 Grad gemessen.

Ein Feuer im kalifornischen Nationalpark Los Padres hatte sich am Wochenende auf eine Fläche von 32 Quadratkilometern verdoppelt. 140 Wohnungen mussten evakuiert werden. In den Bergen von San Gabriel östlich von Los Angeles brachen zwei Feuer aus, die sich rasch ausbreiteten und zu einem einzigen großen Brand verschmelzen könnten. In der Region wurden 600 Wohnungen evakuiert.

Neben dem Cibola-Brand loderte in New Mexico ein riesiger Brand, der bereits eine Fläche von 146 Quadratkilometern zerstörte. Die Behörden gehen davon aus, dass der Ende Mai durch einen Blitzeinschlag entfachte Brand erst in einem Monat unter Kontrolle ist.
 

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Frühnebel, später sehr sonnig 0/9°

Unter dem Einfluss von hohem Luftdruck präsentiert sich das Wetter bis zum Abend meist sonnig und trocken. Nur in Teilen Kärntens, in der Südoststeiermark sowie auch im Burgenland können sich Nebelfelder zum Teil noch zäh halten und lichten sich auch am Nachmittag oft nur langsam. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Donauraum mitunter lebhaft aus östlichen bis südöstlichen Richtungen. Die Nachmittagstemperaturen zwischen 6 und 14 Grad, mit den höchsten Werten in Tirol. Heute Nacht: In der Nacht auf Freitag ist es in den meisten Landesteilen sternenklar und trocken. Allerdings steigt während der zweiten Nachthälfte in den Niederungen sowie in inneralpinen Becken und Tälern die Neigung zu Nebel oder Hochnebel an. Der Wind weht meist nur schwach. Bis zum Morgen sinken die Temperaturen auf plus 6 bis minus 2 Grad.
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