04. August 2022 | 09:59 Uhr

feuerwehr.png © Facebook FF Kurort Rathen

Weiterhin spontane Bodenfeuer

Waldbrand in Deutschland weiter ernst

Die Lage in der Sächsischen Schweiz in Deutschland bleibt weiter ernst und angespannt. 

Die Lage beim Waldbrand in der Sächsischen Schweiz ist nach wie vor ernst. "Das Feuer ist in einem kontrollierbaren Bereich, aber es gibt noch keinen Grund zur Entspannung", sagte am Mittwoch der Sprecher des Landratsamts Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Thomas Kunz. Das Hauptproblem seien nach wie vor die Bodenfeuer. "Es schießen immer noch spontan Feuer aus dem Boden."

12 Hubschrauber und 550 Feuerwehrleute im Einsatz

Das Feuer war vor etwa zehn Tagen im Nationalpark Böhmische Schweiz ausgebrochen und griff dann auf den Nationalpark Sächsische Schweiz über. Auf tschechischer Seite ist nach Einschätzung der dortigen Behörden der Brand unter Kontrolle.

Neben zwölf Löschhubschraubern waren am Mittwoch rund 550 Feuerwehrleute im Einsatz und vor allem mit dem Ausheben von Gräben für Brandbarrieren beschäftigt. "Das ist körperlich sehr schwere Arbeit in Vollschutzkleidung. Dazu belastet die Hitze die Einsatzkräfte", erläuterte Kunz. Kettenfahrzeuge wie beim Brand im südlichen Brandenburg sind aufgrund des steilen und felsigen Geländes kaum einsetzbar.

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Frühnebel, später sehr sonnig 0/9°

Unter dem Einfluss von hohem Luftdruck präsentiert sich das Wetter bis zum Abend meist sonnig und trocken. Nur in Teilen Kärntens, in der Südoststeiermark sowie auch im Burgenland können sich Nebelfelder zum Teil noch zäh halten und lichten sich auch am Nachmittag oft nur langsam. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Donauraum mitunter lebhaft aus östlichen bis südöstlichen Richtungen. Die Nachmittagstemperaturen zwischen 6 und 14 Grad, mit den höchsten Werten in Tirol.
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