09. August 2016 | 13:02 Uhr

Portugal

Waldbrände: Dichter Rauch über Madeira

 Rund 300 Menschen verbrachten die Nacht in Notunterkünften.

Die Waldbrände in Portugal haben sich weiter ausgebreitet. Nach Behördenangaben vom Dienstag loderten Brände nun auch im Süden des Landes und auf der beliebten Urlauberinsel Madeira. Rund 300 Menschen wurden in der Nacht vorsorglich in Sicherheit gebracht.

Mehrere Häuser bei Funchal zerstört

Auf Madeira zerstörten die Flammen mehrere Häuser in der Umgebung des Insel-Hauptorts Funchal, berichtete die portugiesische Nachrichtenagentur Lusa unter Berufung auf die Zivilschutzbeauftragte der Regionalregierung, Rubina Leal. Rund 250 Menschen verbrachten demnach die Nacht in Militär-Einrichtungen.

Auch in der Gemeinde Silves an der Algarveküste wurden rund 50 Einwohner vor einem Waldbrand in Sicherheit gebracht. Dank des Einsatzes von 350 Feuerwehrleuten gelang es am frühen Morgen, den Brand unter Kontrolle zu bringen, wie ein Vertreter der Einsatzleitung mitteilte.

Nach wie vor am schwersten betroffen ist der Norden des Landes, wo seit Samstag rund 160 Brände wüten. Allein in den Bezirken Aveiro und Braga kämpften am Dienstag früh knapp 800 Feuerwehrleute gegen drei Großbrände. Temperaturen von bis zu 35 Grad Celsius und Winde erschwerten ihnen die Arbeit.
 

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Freundlich, teils aber windig. -6/2°

Letzte Wolkenreste im Osten lösen sich bis über Mittag nun endgültig auf. Damit präsentiert sich das Wetter am ersten Tag des neuen Jahres meist sonnig. Wolkenschleier in höheren Schichten stören insgesamt nur wenig. Auch im Klagenfurter Becken bekommt der Hochnebel vorübergehend ein paar Risse. Der Wind kommt schwach, im Norden und Osten jedoch anfangs noch mäßig bis lebhaft, aus Südwest bis Nordwest. Im Laufe des Nachmittages wird der Wind aber auch dort allmählich schwächer. Die Nachmittagstemperaturen zwischen minus 2 und plus 6 Grad. Heute Nacht: Die Nacht auf Samstag verläuft zunächst oft gering bewölkt oder sogar sternenklar. Lediglich in windgeschützten Becken und Tälern, vor allem aber im Süden, liegen zähe Nebel oder Hochnebel. Bis zum Morgen ziehen schließlich von Westen entlang der Alpennordseite sowie von Oberösterreich ostwärts immer dichtere Wolken auf. Der Wind kommt aus Süd bis West und weht im Norden und Osten mäßig bis lebhaft bei Temperaturen zwischen minus 12 Grad in Osttirol sowie in inneralpinen Tälern und bis plus 1 Grad im Flachland des Ostens.
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