15. Jänner 2018 | 06:14 Uhr

Vulkan Mount Mayon © Reuters

Philippinen

Vulkanausbruch droht: 12.000 auf Flucht

Experten warnen vor unmittelbar bevorstehendem Ausbruch des Mayon. 

Aus Sorge vor einem baldigen Ausbruch des Vulkans Mayon sind auf den Philippinen mehr als 12.000 Menschen aus der Gefahrenzone geflohen. Vulkanologen warnten am Montag, ein Ausbruch stehe möglicherweise unmittelbar bevor. Der Vulkan habe schon mehrfach Rauch ausgespuckt, in den vergangenen 24 Stunden sei der Berg zudem von Erdstößen und Steinschlägen erschüttert worden.
 
Der Krater des Vulkans war Montagfrüh glühend rot. Der Zivilschutz forderte mehr als 12.000 Menschen auf, das Gefahrengebiet in einem Radius von sieben Kilometern um den Vulkan zu verlassen. "Es ist für Familien gefährlich, in dem Gebiet zu bleiben und Asche einzuatmen", sagte der örtliche Chef des Zivilschutzes, Claudio Yuco. Weil es in den vergangenen Wochen viel geregnet habe, könne ein Vulkanausbruch zudem gefährliche Schlamm-und Schuttlawinen auslösen.
 
Die Philippinen liegen auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring mit besonders starker vulkanischer Aktivität. Der 2.460 Meter hohe Mayon ist einer der aktivsten Vulkane der Philippinen und liegt rund 330 Kilometer südwestlich der philippinischen Hauptstadt Manila.
 
Im Jahr 1814 waren bei einem Ausbruch des Vulkans mehr als 1.200 Menschen gestorben, als Lava die Stadt Cagsawa nahe dem Vulkan unter sich begrub. Im Mai 2013 kamen bei einem Ausbruch des Mayon vier ausländische Touristen, darunter auch zwei Deutsche und ihr einheimischer Fremdenführer, ums Leben. 2014 floss zum letzten Mal Lava aus dem Berg, 63.000 Menschen mussten fliehen.

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Vor allem in den Niederungen im Norden und Osten sowie am Alpenostrand liegen zum Teil ganztägig Nebel oder Hochnebelfelder mit einer Obergrenze von 500 bis 700m Seehöhe. Darüber und außerhalb scheint überwiegend die Sonne. Nur im Norden ziehen auch einige stärkere Wolkenfelder in hohen und mittelhohen Schichten durch. Der Wind aus Ost bis Südwest weht schwach bis mäßig. Tageshöchsttemperaturen in den Nebelzonen minus 3 bis 0 Grad, sonst 1 bis 9 Grad, am mildesten ist es im Westen und in höheren Lagen. Heute Nacht: Während sich in den Niederungen in der Osthälfte und im Waldviertel in der Nacht Nebel und Hochnebel wieder ausbreiten, ziehen weiter im Westen hingegen allmählich ein paar dichtere Wolken auf. Mit Niederschlag ist vorerst aber nicht zu rechnen. Bei schwachem Wind liegen die Tiefsttemperaturen zwischen minus 8 und plus 2 Grad, mit den höchsten Temperaturen um den Bodensee.
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