25. Februar 2016 | 12:25 Uhr

Tornado USA © Reuters

Tornados

USA: Mehrere Tote nach heftigen Unwettern

Tornados verwüsteten südliche und östliche Landesteile.

Bei schweren Unwettern sind im Süden und Osten der USA mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Im Bundesstaat Virginia meldete die Polizei vier Tote. Dort trafen die Unwetter am Mittwoch die Stadt Waverly besonders stark. Dort zerstörten heftige Sturmböen einen Wohncontainer, zwei Männer und ein zweijähriger Bub kamen ums Leben.

Große Schäden durch Wirbelsturm
Durch Appomattox County - ebenfalls in Virginia - zog ein Wirbelsturm und richtete große Schäden an. Die Behörden bestätigten, dass ein Mensch starb und sieben Menschen verletzt wurden, davon einige schwer. In einem Video auf der Facebook-Seite der Polizei waren zerstörte Häuser und umgestürzte Bäume zu sehen. Der Bezirk rief den Notstand aus und richtete zwei Notunterkünfte ein.

4.000 Personen ohne Strom
Im gesamten Bundesstaat Virginia waren zeitweise bis zu 4.000 Personen ohne Strom. Die örtlichen Energieversorger riefen die Bürger dazu auf, sich von herabgestürzten Stromleitungen fernzuhalten. Auch im Osten Kanadas richteten schwere Winterstürme mit Eisregen Verwüstungen an und ließen Hunderttausende Menschen ohne Strom zurück.

Unwetter in Louisiana und Mississippi
Schon am Dienstag hatten Unwetter im Süden der USA schwere Schäden angerichtet. In den Bundesstaaten Louisiana und Mississippi starben drei Menschen. Ein Rettungsdienst berichtete von 31 Verletzten. Beide Staaten riefen den Notstand aus. In Florida zerstörten Tornados etliche Häuser.

Keine Gewitter erwartet
Am Donnerstag beruhigte sich das Wetter in den USA und Kanada wieder. Der US-Wetterdienst sagte keine weiteren heftigen Gewitter voraus.

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Erst recht sonnig, dann Wetterumschwung. 3/18°

Der Mittwoch startet in allen Landesteilen abgesehen von einigen hohen Wolkenfeldern noch sehr sonnig, jedoch nähert sich von Nordwesten eine Kaltfront. Erste Wolken erreichen den Westen und Nordwesten des Landes bereits am Vormittag und zudem kommt Niederschlag auf. Bis zum Abend breiten sich die dichter werdenden Wolken und der teils kräftige Niederschlag auf alle Landesteile aus. Die Schneefallgrenze sinkt auf 1300 bis 700m Seehöhe ab. Der zunächst nur schwache Wind dreht im Tagesverlauf auf West und frischt lebhaft bis kräftig auf, vor allem entlang der Alpennordseite. Die Tageshöchsttemperaturen steigen auf 13 bis 20 Grad an, mit den höchsten Werten im Wiener Becken.
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