26. Dezember 2015 | 15:15 Uhr

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Tornados, Unwetter, Feuer

US-Wetter spielt verrückt: Mindestens 17 Tote

Großbrand, Überflutungen, Winterstürme und Tornados halten die Amerikaner in Atem.

Bei Tornados im Süden der USA kommen 17 Menschen ums Leben. An der Westküste breitet sich ein Großbrand aus. In höheren Lagen gibt es Schnee. Die Natur spielt auch in Amerika verrückt.

17 Tote bei Tornados
Mindestens 17 Menschen starben bei heftigen Tornados in den US-Südstaaten Mississippi, Tennessee und Arkansas. Dutzende wurden bei den US-Unwettern verletzt. Acht Menschen starben in Mississippi und sechs in Tennessee, teilten die Behörden beider Staaten laut der Webseite AccuWeather (Samstag) mit. In Arkansas war zudem eine 18-Jährige getötet worden, als ein Baum auf ihr Haus fiel. Laut dem US-Wetterdienst NWS wurden für Samstag und Sonntag weitere Unwetter befürchtet. Die heftigsten Stürme wurden in der Mitte und im Osten des Bundesstaates Oklahoma und in Texas im mittleren Süden der USA erwartet.

Brände in Kalifornien
Derweil haben Waldbrände am Samstag im Süden Kaliforniens dazu geführt, dass Autobahnen gesperrt wurden und Menschen ihre Häuser verlassen mussten. Nach Angaben der Feuerwehr wurden bereits rund 450 Hektar Land ein Raub der Flammen. Die Brände wurden durch heftige Winde immer wieder neu angefacht.

Mehr als 500 Feuerwehrleute bekämpften die Flammen in der Nähe des Badeortes Solimar Beach zwischen den Prominenten-Wohnorten Santa Barbara und Malibu. Ein etwa 16 Kilometer langer Abschnitt der Küstenautobahn Pacific Coast Highway - auch bekannt als Highway 1 - wurde geschlossen. Auch der 101 Freeway war an mehreren Stellen unterbrochen. Etwa 30 Häuser waren vom Feuer bedroht. Die Behörden forderten die Bewohner von Solimar Beach und Faria Beach auf, ihre Häuser zu verlassen. Das Rote Kreuz stellte Zufluchtsräume zu Verfügung.



Überflutungen und Blackouts
Bei dem ungewöhnlichen Weihnachtswetter mit frühlingshaften Temperaturen von mehr als 20 Grad in Teilen des Landes und Winterstürmen waren in den vergangenen Tagen zahlreiche Straßen überflutet sowie Häuser und Autos beschädigt worden. Mindestens 40 Menschen wurden verletzt. Allein in Mississippi waren mehr als 8.000 Menschen ohne Strom. Auch die Bundesstaaten Indiana und Illinois waren betroffen. Neben Mississippi rief auch Georgia den Notstand aus.

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Überflutungen in Georgia; Foto EPA

Tennisballgroßer Hagel
In Arkansas fielen tennisballgroße Hagelkörner vom Himmel. Laut dem Sender NBC hatten die frühlingshaften Temperaturen im Osten die Stürme ausgelöst. In Florida wurde es sogar 28 Grad warm. Die Skigebiete in den Bundesstaaten New York und Pennsylvania blieben geschlossen.


Winterstürme
Im Westen der USA warnte die Wetterbehörde dagegen vor Winterstürmen. Vor allem in höheren Lagen, etwa den Bundesstaaten Colorado und Utah, konnten die Menschen unterdessen weiße Weihnachten feiern.
 

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Letzte Schneeschauer, eisiger Wind. -2/+3°

Nach Störungsabzug gelangt der Ostalpenraum heute Sonntag vorübergehend unter Zwischenhocheinfluss. Auch alpennordseitig lösen sich am Nachmittag die meisten Wolkenfelder im Osten und Norden auf, letzte Schneeschauer klingen in den Nordstaulagen ab. Den Westen erreichen am Abend dichte Wolken der nächsten Störungszone. Vor allem im Burgenland und der Oststeiermark sowie im Bergland bläst um die Mittagszeit noch stürmischer, eisiger Nordwind, der ebenfalls bald abflaut. Nachmittagstemperaturen minus 3 bis plus 7 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Montag zieht aus dem Westen eine Störungszone mit dichten Wolken und Schneeregen oder Schneefall auf. Die Schneefallgrenze liegt zwischen Vorarlberg und Niederösterreich zwischen 1100m und den Niederungen. Dabei besteht auf gefrorenen Böden vorübergehend Glatteisgefahr. Weiter nach Osten zu schneit es in geringerer Intensität, im äußersten Osten und Südosten bleibt es niederschlagsfrei. Der Wind weht schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 12 im Waldviertel und plus 2 Grad in Vorarlberg.
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