11. September 2017 | 15:00 Uhr

Zadar © Twitter

Kroatien

Unwetter: Stadt Zadar unter Wasser

Auch andere Städte der Region sind überschwemmt worden.

Heftige Gewitter haben in Kroatien am Montag zu schweren Überschwemmungen geführt. Am schlimmsten traf es laut Medienberichten die Stadt Zadar in Norddalmatien, wo ganze Stadtteile unter Wasser standen. Für ganz Dalmatien wurde die höchste Warnstufe ausgelöst, in Split setzten sich die Stadtbehörden bereits in Bereitschaft. Von dem Unwetter war schon am Sonntag Istrien betroffen.
 
In Zadar haben die Meteorologen in nur zwei Stunden 190 Liter Regen pro Quadratmeter gemessen. Das ist mehr als der zweimonatige Niederschlagsdurchschnitt in dieser norddalmatinischen Stadt.
 
 
Zahlreiche Straßen in Zadar standen unter Wasser, Keller und Tiefgaragen wurden überschwemmt. Im örtlichen Krankenhaus drang Wasser in die Operationssäle und die Intensivstation ein. Einige Stadtteile blieben ohne Strom. Die örtliche Zivilschutzbehörde empfahl, Trinkwasser abzukochen.
 
Lokale Medien berichteten über Probleme aus der gesamten Region. Das Unwetter traf auch die Insel Ugljan, Biograd na Moru und Starigrad-Paklenica. In Starigrad waren Berichten zufolge die Straßen unbefahrbar. Wegen großer Wassermengen auf den Fahrbahnen wurde auch die Adriatische Küstenstraße in der Nähe von Zadar für den Verkehr geschlossen.
 
 
Bereits am Sonntag war auch Istrien betroffen. Am schlimmsten war es in Pazin, Porec und Rovinj, wo es binnen 24 Stunden so viel Regen gab wie ansonsten im ganzen September. Die Feuerwehr musste zu überschwemmten Häusern und umgestürzten Bäumen ausrücken. Auch in Pula, Umag, Buzet und Labin waren die Helfer im Einsatz.

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Im W und N teils sonnig, sonst trüb, 0/7°

Im Norden, Osten und Süden liegen über den Niederungen oft ganztägig Nebel- und Hochnebelfelder. Chancen auf sonnige Aufhellungen bleiben dort oft auch am Nachmittag nur gering. Im Bergland überwiegt hingegen anfangs sehr sonniges Wetter. Von Westen ziehen bereits am Vormittag kompakte Wolken einer Störungszone auf, die sich im Tagesverlauf nach und nach alpennordseitig ostwärts ausbreiten. Der Wind kommt aus Südost bis Südwest und weht am Alpennordrand sowie im Flachland des Ostens teilweise mäßig. Tageshöchsttemperaturen 3 bis 11 Grad, am wärmsten mit Föhneinfluss zwischen dem Bodensee und dem Mostviertel.
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