23. Jänner 2018 | 11:11 Uhr

Japan, Seismograph © Reuters

Stärke 8,2

Tsunami-Warnung nach Beben vor Alaska

Ein Erdbeben der Stärke 8,2 hat den Meeresboden vor der US-Küste erschüttert. 

Ein Erdbeben der Stärke 8,2 im nördlichen Pazifik hat am Dienstagvormittag zu einer Tsunamiwarnung für Teile Alaskas und Kanadas geführt. Die gesamte US-Westküste sowie Hawaii wurden vom nationalen Tsunami-Warnzentrum zu erhöhter Wachsamkeit aufgefordert. Das Beben wurde um 10.31 Uhr MEZ registriert.
 
Das Epizentrum befand sich rund 250 Kilometer südöstlich der zum US-Bundesstaat Alaska gehörenden Insel Kodiak im Golf von Alaska. Die Erdstöße ereigneten sich nach Angaben des Geologischen Dienstes der USA in einer Tiefe von zehn Kilometern.
 

Auch Beben in Indonesien

Es ist schon das zweite schwere Beben an diesem Tag. Auch die indonesische Hauptstadt wurde erschüttert. Bürogebäude wurden evakuiert, eine Tsunami-Warnung oder Angaben über Verletzte gab es aber zunächst nicht, wie die Behörden mitteilten.

Das Beben erreichte laut USGS eine Stärke von 6,0. Sein Zentrum lag nach indonesischen Angaben etwa 130 Kilometer südwestlich von Jakarta vor der Küste der Provinz Banten.

In der Hauptstadt mit ihren mehr als zehn Millionen Einwohnern sorgte das Erdbeben für Panik. Menschen strömten aus Bürogebäuden auf die Straße, Motorradfahrer wurden zu Boden gerissen. Das indonesische Fernsehen zeigte Bilder von Lastwagen, die in Banten durch den Erdstoß ins Wanken rieten.

Bilder der Zerstörung

In den sozialen Medien veröffentlichten Nutzer Fotos von aufgerissenen Straßen. Auch US-Verteidigungsminister Jim Mattis, der sich zurzeit zu einem offiziellen Besuch in Jakarta aufhält, bekam die Erdstöße zu spüren. Die Behörden warnten vor Nachbeben.

Mitte Dezember waren bei einem Erdbeben auf Java drei Menschen ums Leben gekommen. Indonesien mit seinen mehr als 17.000 Inseln liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring. Dort stoßen tektonische Platten aufeinander, so dass sich besonders häufig Erdbeben und Vulkanausbrüche ereignen.

Bei einem Erdbeben der Stärke 6,5 vor der Küste der Provinz Aceh im Norden der indonesischen Insel Sumatra waren im Dezember 2016 mehr als hundert Menschen ums Leben gekommen. Aceh war bereits bei der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe zu Weihnachten 2004 schwer zerstört worden, damals waren alleine in Indonesien 170.000 Menschen gestorben.

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