23. Dezember 2018 | 00:06 Uhr

Tsunami Indonesien Sundastraße © Twitter

Sundastraße

Tsunami traf Strände in Indonesien: Mehrere Tote

Mindestens 20 Menschen wurden durch die Welle getötet. Laut Regierungsbehörde außerdem 165 Verletzte.

Mindestens 20 Menschen sind umgekommen, als ein Tsunami Strände rund um die zu Indonesien gehörende Sundastraße Samstagnacht (Ortszeit) traf. Das gab die Katastrophenbekämpfungs-Agentur der indonesischen Regierung bekannt. Laut Mitteilung der Agentur wurden außerdem 165 Menschen verletzt.

Die Sundastraße ist eine Meerenge. Sie liegt zwischen den Inseln Java mit der Hauptstadt Jakarta und Sumatra.

 

 

 

Mehrere Vermisste

Mehrere Menschen werden zudem vermisst, wie die Katastrophenschutzbehörde am Sonntag in Jakarta mitteilte, nachdem die Flutwellen über die Strände hereingebrochen waren.

Der Inselstaat Indonesien wird immer wieder von katastrophalen Tsunami-Flutwellen heimgesucht. Diese entstehen in der Regel durch Erdbeben unter dem Meeresboden. Bei einem schweren Beben und einem anschließenden Tsunami kamen erst Ende September auf der indonesischen Insel Sulawesi mehr als 2.000 Menschen um.

Besonders verheerend war der Tsunami vom Dezember 2004: Damals starben in den Anrainerstaaten um den Indischen Ozean rund 220.000 Menschen, allein 168.000 davon in Indonesien. Ausgelöst worden war diese Katastrophe durch ein Seebeben der Stärke 9,1 vor der Küste von Sumatra.


 






 

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