10. September 2017 | 22:58 Uhr

Trump Irma © APA/AFP/MANDEL NGAN

Hohe Schäden erwartet

Trump rief Katastrophenfall für Florida aus

Hurrikan trifft im Westen der Halbinsel erneut auf Land.

US-Präsident Donald Trump hat wegen Hurrikan "Irma" den Katastrophenfall für Florida ausgerufen. Mit der Ankündigung vom Sonntagabend ist der Weg frei für Notfallhilfen des Bundes für den Staat. Damit sollen unter anderem Reparaturen bezahlt werden sowie Unterkünfte für Menschen, die ihre Häuser verlassen mussten.

"Irma" traf im Westen Floridas erneut auf Land. Gegen 21.35 Uhr MESZ erreichte der Wirbelsturm Marco Island nahe der Stadt Naples, wie das US-Hurrikanwarnzentrum NHC mitteilte. Der Sturm habe Windgeschwindigkeiten von bis zu 185 Stundenkilometern erreicht. Kurze Zeit später wurde er von Kategorie drei auf Kategorie zwei heruntergestuft.

Lage weiter "lebensbedrohlich"

Die Lage sei aber weiter "lebensbedrohlich", erklärte das NHC. Gegen 23.00 Uhr MESZ war das Auge des Hurrikans demnach mit Spitzengeschwindigkeiten von 177 Stundenkilometern acht Kilometer nördlich von Naples. "Irma" war am Morgen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 215 Stundenkilometern erstmals auf die Südspitze Floridas getroffen.

Trump kündigte an, er werde "sehr bald" nach Florida reisen. Er hatte sich am Wochenende vorübergehend in Camp David aufgehalten, wo er laufend über die Lage im Sturmgebiet informiert wurde. Erst kürzlich hatte Trump die Bundesstaaten Texas und Louisiana besucht, in denen der Hurrikan "Harvey" Ende August eine Spur der Verwüstung hinterlassen hatte.

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Überwiegend trüb und oft Regen. 3/9°

Immer wieder ziehen Wolkenfelder über das Land, dazwischen gibt es aber auch zeitweise sonnige Auflockerungen, vor allem nördlich des Alpenhauptkamms. Im Laufe des Nachmittags setzt im Westen mit Kaltfrontdurchzug schauerartiger Niederschlag ein, bei einer Schneefallgrenze um 1200m. Zudem lebt dort mit Störungsdurchzug kräftiger, teils stürmischer Westwind auf. Sonst weht der Wind meist schwach bis mäßig aus eher Ost bis Süd und erst in den Abend- und Nachtstunden breitet sich der lebhafte bis starke Westwind ostwärts aus. Tageshöchsttemperaturen zwischen 5 und 13 Grad. Heute Nacht: Die Nacht verläuft in vielen Landesteilen zunächst dicht bewölkt und vor allem nördlich des Alpenhauptkammes regnet oder schneit es gebietsweise bei einer Schneefallgrenze zwischen 900m und 1300m Seehöhe. In der zweiten Nachthälfte lockert die Wolkendecke zeitweise auf, vor allem im Süden und im Nordosten des Landes. Der Westwind weht nördlich des Alpenhauptkamms vielfach lebhaft, in exponierten Lagen auch stark, nur im Süden und Südosten bleibt es schwach windig. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 2 und plus 6 Grad.
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