23. Jänner 2017 | 07:49 Uhr

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USA

Tornado zieht Spur der Verwüstung: 18 Tote

Schwere Unwetter in Georgia und Tornado in Mississippi.

Bei den verheerenden Tornados sind am Wochenende allein im US-Bundesstaat Georgia mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. Das teilten die Behörden am Sonntag mit. Für sieben Landkreise in dem Staat sei der Ausnahmezustand ausgerufen worden.

Am frühen Samstag waren bereits in Mississippi vier Einwohner bei Tornados ums Leben gekommen. Die Unwetter am Wochenende richteten außerdem schwere Schäden an. In Georgia waren zahlreiche Gemeinden ohne Strom.

Acht der Opfer wurden allein im Bezirk Cook beklagt, darunter sieben in einem Wohnwagenpark, wie die Zeitung "Atlanta Journal-Constitution" unter Berufung auf einen Behördenvertreter berichtete. Im Bezirk Dougherty kündigten die Behörden über den Kurznachrichtendienst Twitter die Einrichtung von Notunterkünften an. Ein Bezirkspolitiker bezeichnete die Lage im Onlinenetzwerk Facebook als "absolut verheerend".

Die Wetterbehörde NOAA meldete schwere Sturmschäden in Georgia, darunter umgeknickte Bäume und heruntergerissene Stromleitungen. In einigen Bezirken fiel der Strom aus.

US-Präsident Donald Trump bezeichnete die Unwetter als "teuflisch und gewaltig und stark". Er sprach dem Gouverneur von Georgia, Nathan Deal, sein Beileid aus. Zugleich verwies er darauf, dass auch Florida und Alabama betroffen seien. Deal rief für sieben Bezirke im Süden Georgias den Notstand aus.

Die Behörden rechneten mit weiteren schweren Stürmen. Auch weiterer Starkregen sei zu befürchten.
 

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Meist viel Sonne, im W. Wolkenaufzug. 0/13°

Unter abnehmendem Hochdruckeinfluss steht abseits der Nebelregionen ein sehr sonniger letzter Februartag bevor. Nebelfelder sind im Donauraum, im Waldviertel aber auch im Südosten zu erwarten und lösen sich bis Mittag meist auf. In weiten Teilen des Landes scheint die Sonne nahezu ungestört, lediglich ein paar harmlose Schleierwolken ziehen durch. Am Nachmittag kommen dann im Westen erste dichtere Wolken auf. Dabei bleibt es vorerst aber noch trocken. Der Wind weht meist nur schwach, im Nordosten mäßig aus östlichen Richtungen, alpennordseitig wird es gebietsweise leicht föhnig. Tageshöchsttemperaturen 11 bis 18 Grad, mit den höchsten Werten im leicht föhnigen Westen. Heute Nacht: Im Westen ziehen schon dichte Wolken und erste Regenschauer auf, Schnee fällt erst oberhalb von rund 1800m Seehöhe. Sonst startet die Nacht gering bewölkt und zum Morgen hin bilden sich gebietsweise Nebel- oder Hochnebelfelder. Der Wind weht nur schwach. Tiefsttemperaturen der Nacht minus 4 bis plus 6 Grad.
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