25. März 2014 | 12:51 Uhr

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Unglaublich

Tornado wirbelte in der Nähe von Jesolo

Ein Tornado hat sich Sonntagnachmittag in der Nähe des beliebten Badeortes Lido di Jesolo gebildet.

Kurz nach 16 Uhr zückten in Norditalien hunderte Menschen ihr Handy oder ihren Fotoapparat. Eine Windhose war am Himmel zu sehen, so wie sie viele nur aus US-Filmen kennen. Gebildet hatte sich der Wirbelwind über Treviso (Venezien). Zu sehen war er in vielen Dörfern der Umgebung.

Tornados in Italien?
Tornados sind in Italien gar nicht so ungewöhnlich. Damit sie entstehen können braucht es grob gesagt ein warmes Meer, möglichst flaches Land und ein hohes Gebirge daneben. Oberitalien bietet all das, es sind sogar ideale Voraussetzungen. Erst im letzten Jahr verursachte eine Windhose in Bologna Millionenschäden. Den schlimmsten Tornado erlebte Norditalien im Jahr 1930. Er soll ganze 84 Minuten lang getobt haben.

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Tornado auch in Bayern:
Auch im bayrischern Mertingen in der Nähe von Augsburg bildete sich Anfang März ein Wolkenrüssel. Er dürfte etwa 200 Meter lang gewesen sein und wirbelte nur wenige Minuten. Man spricht dabei von einem so genannten Funnel-Cloud, einer Trichterwolke. Hätte die den Boden berührt, wäre ein Tornado entstanden. So blieb es zum Glück nur bei einem Wolkenschlauch, der schön anzusehen und dabei auch ungefährlich war.

USA ist Tornado-Land Nummer Eins:
Tornado-Hunter in den USA bereiten sich bereits wieder vor: Jeder will das beste Bild einer der gewaltigen Windhosen schießen, die alljährlich über die USA hinwegfegen. Auf so genannte "Stormhunter" über Tornados eine faszinierende Anziehungskraft aus: Selten liegt Schönheit und gewaltige Kraft so eng beeinander, sind sie überzeugt.

Wie entstehen Tornados?
Tornados entstehen vor allem in fruchtbaren Ebenen in der Nähe der Subtropen und überall dort wo es Gewitter gibt. In den USA bevorzugt an Kaltfronten, an denen trockene Luft von den Rocky Mountains mit feuchtwarmer Luft aus dem Golf von Mexiko zusammenstoßen und sich vermischen. Dabei entstehen außerordentlich große Temperatur- und Feuchtegegensätze auf engstem Raum. Erkennbar ist der Tornado am ''Rüssel'', der mit Wassertropfen (als Folge der Kondensation bei starkem Druckfall) und aufgewirbelten Staub gefüllt ist und sich von der Gewitterwolke trichterförmig in Richtung Erdboden erstreckt. Der Wirbel hat einen Durchmesser von einigen Hundert Metern und bewegt sich über eine Entfernung von etwa 20 bis 30 km.

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Vermehrt Regenschauer im W und N, sonst meist sonnig. 1/16°

Vor allem im Osten und Südosten scheint bis in den Nachmittag hinein häufig die Sonne, meist ziehen nur ein paar harmlose, lockere Wolkenfelder durch. Ausgehend vom Berg- und Hügelland bilden sich allerdings vorübergehend auch Quellwolken und mit diesen vereinzelt ein paar Regenschauer. Im übrigen Österreich ist es wechselnd bewölkt, die Sonne zeigt sich seltener und am Abend nimmt die Regenneigung mit Annäherung der nächsten Störungszone in Vorarlberg und im Tiroler Oberland wieder zu. Der Wind kommt am ehesten aus Südost bis West, er frischt nur örtlich in freien Lagen mäßig auf. Tageshöchsttemperaturen 10 bis 18 Grad. Heute Nacht: In der Osthälfte zeigt sich der Himmel in der Nacht zunächst meist gering oder zumindest aufgelockert bewölkt, ehe ab den frühen Morgenstunden umfangreiche Wolken einer weiteren Störungszone eintreffen. Vielerorts bleibt es trocken. Von Westen her ziehen deutlich mehr und zunehmend auch kompakte Wolken auf, schließlich breiten sich vom Bodensee bis zum oberösterreichischen Innviertel Regen- und eingelagerte Schauerwolken aus. Die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 1500 bis 1200m Seehöhe. Der Wind dreht im Bereich der Störungszone mehrheitlich auf West, bleibt aber schwach bis mäßig. Tiefsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad.
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