02. April 2015 | 11:10 Uhr

maysak057.jpg © AFP

Wirbelsturm "Maysak"

Taifun: Sturmflut-Alarm auf den Philippinen

Taifun erreicht 210 km/h - vier Meter hohe Wellen befürchtet.

Taifun "Maysak" bedroht die philippinischen Küsten am Osterwochenende mit meterhohen Sturmfluten und schweren Regenfällen. Die Wetterbehörde versetzte die Bewohner im Nordosten des Inselstaats am Pazifik am Donnerstag in Alarmbereitschaft.

"Maysak" sollte die Küste am späten Samstag oder Sonntag erreichen. Der Taifun schwächte sich leicht ab, wirbelte aber noch mit Spitzengeschwindigkeiten von 210 Kilometern in der Stunde. Bis zu vier Meter hohe Wellen seien nicht auszuschließen, warnte die Wetterbehörde.

Die Lokalbehörden müssten sich auf Überschwemmungen und Erdrutsche einstellen, sagte der Chef der Behörde für Katastrophenschutz, Alexander Pama. In dem katholischen Land sind zu Ostern Millionen Menschen unterwegs, um Verwandte in den Provinzen zu besuchen.

Das Land erlebt jedes Jahr im Durchschnitt 20 Taifune. "Maysak" ist der dritte dieses Jahr, aber der erste seit Jahrzehnten, der das Land am Osterwochenende bedroht. Taifun "Haiyan" richtete im November 2013 verheerende Zerstörung an. Mehr als 7.000 Menschen kamen ums Leben.

 

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Im W zunehmend bewölkt, sonst sonnig, -2/6°

In vielen Landesteilen überwiegt sonniges und trockenes Wetter. Im östlichen Flachland liegen aber zum Teil zähe Hochnebel, die sich auch bis zum Abend kaum lichten. In Vorarlberg und Tirol tauchen hingegen im Laufe des Nachmittags erste Wolken einer aufziehenden Kaltfront auf, die sich in der Folge langsam nach Osten ausbreiten. Mitunter setzt im äußersten Westen bis zum Abend auch leichter Regen ein. Der Wind weht generell nur schwach aus meist südlichen Richtungen. In Abhängigkeit von Sonnenschein, Hochnebel und Wolken liegen die Tageshöchsttemperaturen zwischen 3 und 11 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Montag breiten sich Wolken einer Kaltfront allmählich in Richtung Osten und Südosten aus und lösen im östlichen Flachland, im Donautal sowie am Alpenostrand letzte Hochnebelreste ab. Bis zum Morgen setzt bei einer Schneefallgrenze zwischen 700 und 1000m Seehöhe schließlich vom Bregenzer Wald, entlang der Alpennordseite bis ins westliche Niederösterreich Regen ein. In den Landesteilen nördlich der Donau ist während der Morgenstunden vereinzelt Glätte möglich. Der Wind weht unverändert schwach bei Tiefsttemperaturen zwischen minus 4 bis plus 3 Grad.
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