11. August 2019 | 08:02 Uhr

Taifun Talim © Twitter/NASA Earth

Sturm zieht Richtung Norden

Taifun "Lekima" - Zahl der Toten in China auf 28 gestiegen

Die meisten Toten gab es im Kreis Yongjia (Provinz Zhejiang). 

Peking. Die Zahl der Todesopfer durch Taifun "Lekima" in China ist auf 28 gestiegen. Außerdem würden noch 20 Menschen vermisst, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Sonntag.
 
Die meisten Toten gab es demnach im Kreis Yongjia (Provinz Zhejiang). Dort kam es im Dorf Yantan wegen der starken Regenfälle zu einem Erdrutsch, der einen Fluss anstaute, wodurch ein künstlicher See entstand. Dessen Wassermassen brachen sich schließlich Bahn und rissen Menschen hinfort.
 
Mit heftigem Regen, hohen Wellen und Sturmböen hatte "Lekima" am Samstag das chinesische Festland erreicht. Der Wirbelsturm, für den die Behörden zunächst die höchste Warnstufe ausgegeben hatten, wütete in der Früh in der ostchinesischen Stadt Wenling.
 
"Lekima" sorgte danach auch in den Millionenstädten Hangzhou und Shanghai für schwere Regenfälle. Betroffen waren zudem die Provinzen Anhui, Fujian und Jiangsu. Behörden warnten, dass es zu Erdrutschen und Überschwemmungen kommen könnte. Am Sonntag zog der Sturm abgeschwächt weiter Richtung Norden.

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Bewölkt, etwas Regen, im S teils sonnig, 2/15°

Der Süden und Südosten bieten trockenes und zumindest zeitweise sonniges Wetter. Sonst überquert eine Warmfront das Land und bringt teils dichte Wolkenfelder und alpennordseitig zeitweise auch leichten Regen mit sich. Am häufigsten regnet es vom Tiroler Unterland bis ins Mariazellerland sowie nördlich davon. Die Schneefallgrenze steigt auf bis zu 2200m Seehöhe an. In Vorarlberg und dem Tiroler Oberland kommt am Nachmittag bereits wieder die Sonne durch und auch im Nordosten lockert es am späteren Nachmittag wieder auf. Der Wind weht entlang des Alpenhauptkamms und im Osten mäßig bis lebhaft, in exponierten Lagen teils kräftig, aus westlichen Richtungen. Tageshöchsttemperaturen 12 bis 18 Grad.
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