29. Dezember 2019 | 11:58 Uhr

schnee.jpg © symbolbild (getty images)

Erhebliche Verkehrsbehinderungen

Sturm & Schnee: Winter-Chaos in Griechenland

Viele Straßen nur mit Schneeketten befahrbar.

Athen. Starke Regen- und Schneefälle und eisige Temperaturen bei stürmischem Wind haben am Sonntag im Ägäisraum zu erheblichen Verkehrsbehinderungen geführt. Zahlreiche Straßen waren nach Berichten des griechischen Fernsehens (ERT) in Mittel- und Nordgriechenland nur mit Schneeketten befahrbar.
 
Die Küstenwache ordnete am Sonntag an, alle Fährverbindungen von Piräus und dem Hafen Rafina im Osten Athens zu den Kykladeninseln wegen stürmischer Winde einzustellen. Das griechische Wetteramt warnte am Sonntag, die winterlichen Temperaturen würden auch in den kommenden zwei Tagen andauern. Am Montag erwarteten die Meteorologen in der Ägäis Winde der Stärke zehn.
 
Es ist der erste Einbruch einer Kältewelle in diesem Jahr in Griechenland. Bis Weihnachten zeigten die Thermometer im Süden des Landes tagsüber Temperaturen um die 20 Grad Celsius. Mit einer deutlichen Wetterbesserung und Temperaturen um die 19 Grad rechneten die Meteorologen für das kommende Wochenende.

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Im Westen unbeständig, nach Osten zu sonnig, 9/20°

Zu Wochenbeginn sorgt im Westen und Südwesten eine Störungszone für unbeständige Wetterbedingungen. Von Vorarlberg bis in die Obersteiermark gehen immer wieder Regenschauer nieder. Der Niederschlagsschwerpunkt liegt aber in Tirol. Die Schauer klingen im Laufe des Nachmittags jedoch allmählich ab. Überall sonst überwiegt der Sonnenschein, meist ziehen nur harmlose Schleierwolken durch. Lediglich im Bergland entstehen auch Quellwolken, Regenschauer bleiben aber in der Osthälfte eher die Ausnahme. Der Wind weht nur schwach. Tageshöchsttemperaturen 18 bis 23 Grad.
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