24. September 2014 | 10:13 Uhr

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Staunen in Italien

Was ist das denn?

Unglaubliche Aufnahmen aus der Nähe von Lignano: Rosa Blitze schossen senkrecht nach oben ins Weltall.

Was ist das denn?, fragten sich tausende Italiener am Montag dem 22. September. Nach einem Gewitter in der Provinz Pordenone nahe Udine in Friaul-Julisch-Venetien flitzten rosa bis orangefarbene Blitze über den Himmel - und zwar nach oben, direkt ins All! Zuvor war ein Gewitter über Pordenone gezogen, doch die Unwetterfront war zu diesem Zeitpunkt bereits 300 Kilometer weit weg, irgendwo über der Adria.

Diashow: Das sind Rote Kobolde

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Das sind Red Sprites - Rote Kobolde
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Diese Gewitterzelle war wohl Schuld
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Über 50 Kilometer können sich die Blitze verteilen
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Über der Wolke entladen sich die Kobolde

Warum Piloten Angst hatten:
Seit Beginn der Luftfahrt berichteten Piloten immer wieder von kilometerlangen Blitzen, die senkrecht nach oben in den Himmel wuchsen. Viele taten diese Berichte aber als Spinnerei ab, weshalb die Flugkapitäne nichts mehr darüber erzählten, aus Angst ausgelacht zu werden. Erst seit 1989 gibt es Bildberichte über diese Blitze, die in der Fachsprache seither als "Sprites" bezeichnet werden.

Rote Kobolde:
Red Sprites, zu Deutsch Rote Kobolde sind rötlich leuchtende Entladungen, die aus einer Wolke heraus nach oben schießen. Meist verlaufen sie sich sofort in unzählige kleine Äste, wie auf den Fotos oben zu sehen ist. Rote Kobolde sind in einer Höhe von etwa 75 Kilometern beheimatet und erreichen eine Länge von bis zu 20 Kilometern.

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Wechselnd bewölkt, regnerisch, 4/10°

Störungseinfluss bringt von Westen zahlreiche dichte Wolken. Mit diesen regnet es bei einer Schneefallgrenze zwischen 800 und 1200m Seehöhe zunächst noch im Osten und Südosten. Im Laufe des Nachmittags setzt schließlich von Vorarlberg bis Salzburg und Oberösterreich neuerlich Niederschlag ein, der sich hier bis zum Abend deutlich intensiviert. Chancen auf Sonnenschein sind allgemein gering, etwas höher lediglich in Kärnten und Osttirol. Der Wind weht alpennordseitig mäßig bis lebhaft aus West, im Süden bleibt es windschwach. Die Nachmittagstemperaturen 7 bis 13 Grad. Heute Nacht: Mit einer nordwestlichen Strömung stauen sich zwischen Vorarlberg und dem westlichen Niederösterreich in der Nacht auf Dienstag viele dichte Wolken. Bei einer Schneefallgrenze zwischen tiefen Lagen und etwa 800m Seehöhe regnet und schneit es hier außerdem teilweise stark. Überall sonst gibt es hingegen bei wechselnder Bewölkung vor allem in Osttirol, aber auch von Oberösterreich ostwärts einzelne lokale Regen- oder Schneeregenschauer. Der Wind aus West bis Nord weht in den Föhntälern im Süden sowie teils im Osten mäßig, in den höchsten Lagen auch lebhaft. Die Tiefsttemperaturen umspannen minus 2 bis plus 5 Grad.
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