17. August 2022 | 12:18 Uhr

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Drei Passagiere schwer verletzt

Spanien: Zug gerät in Waldbrand

Ein Waldbrand in Portugal zerstörte rund 24.000 Hektar Wald. Indes wurden in Spanien drei Zugpassagiere bei einem Brand schwer verletzt.

Bei verheerenden Waldbränden in der spanischen Region Valencia sind elf Passagiere eines Regionalzuges im Gebiet Bejís verletzt worden, darunter drei schwer. Auch zwei Feuerwehrleute seien verletzt worden, berichtete die Zeitung "La Vanguardia" am Mittwoch. Zwei Brände in der Region hätten bereits insgesamt rund 15.000 Hektar Wald- und Buschland zerstört. 2000 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden. Auch in Portugal richteten Waldbrände bereits erhebliche Schäden an.

Zu dem Zwischenfall mit dem Zug sei es am Dienstag gekommen, als dieser seine Fahrt wegen starker Rauchentwicklung rund 60 Kilometer nordwestlich von Valencia stoppten musste, um zum Startbahnhof zurückzukehren, berichteten die Nachrichtenagentur Europa Press und der staatliche TV-Sender RTVE. Einige Passagiere seien bei dem kurzen Stopp in Panik aus den Waggons gesprungen. Drei von ihnen erlitten schwere Verbrennungen, acht weitere wurden leichter verletzt, wie die Agentur und RTVE weiter berichteten. Die Flammen in der Region Bejís hätten bisher etwa 4.000 Hektar Wald zerstört.

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Die Brandbekämpfer hofften unterdessen auf Regen, den es möglicherweise in der Nacht zu Donnerstag geben sollte. Weiter südlich in der Region von Vall d'Ebo wütete weiter einer der verheerendsten Waldbrände der vergangenen zehn Jahre der autonomen Gemeinschaft Valencia. Dort habe das am Samstag ausgebrochene Feuer bereits 11.000 Hektar Wald zerstört, berichtete der staatliche TV-Sender RTVE am Mittwoch unter Berufung auf Feuerwehrsprecher.

Ob auch Touristen in Sicherheit gebracht wurden, wurde zunächst nicht mitgeteilt. Das Feuer wütete weniger als 50 Kilometer von Badeorten an der Costa Blanca entfernt. Die Rauchsäulen waren weithin zu sehen, die Aschewolken erreichten inzwischen nach Medienberichten auch die knapp 300 Kilometer entfernte Mittelmeerinsel Mallorca.

Mehr als 24.000 Hektar Wald in Portugal zerstört

Der verheerende Waldbrand im Naturschutzgebiet Serra da Estrela im Zentrum Portugals zerstörte indes ebenfalls rund 24.000 Hektar Wald. Mehr als 8.000 Hektar gingen nach Daten des Europäischen Waldbrand-Informationssystems (Effis) allein seit Montag in Flammen auf. Rund 1.200 Feuerwehrleute mit 400 Löschfahrzeugen kämpften am Mittwochmorgen weiter gegen die Flammen.

Das Feuer in Portugal war am 6. August in der Nähe der Stadt Covilha nahe dem Naturschutzgebiet Serra da Estrela ausgebrochen. Am Wochenende war es unter Kontrolle gebracht worden, am Montag brach es jedoch erneut aus und breitete sich durch starken Wind angefacht weiter aus. Nach Behördenangaben wurden bisher 24 Menschen durch das Feuer verletzt, drei von ihnen schwer.

Im Zusammenspiel mit einer seit Monaten anhaltenden Dürre, großer Hitze sowie sehr trockener Luft kommt es bereits seit Juni vor allem im Süden Europas immer wieder zu Waldbränden.

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Schaueranfällig, im O und S etwas Sonne, 1/7°

Während von Vorarlberg bis Salzburg und Oberösterreich sowie auch in Osttirol bereits am Vormittag dichte Wolken überwiegen, scheint weiter im Osten und Südosten anfangs noch die Sonne. Bald werden jedoch auch hier von Westen die Wolken dichter und entlang der Alpennordseite bis ins Wald- und Mostviertel sowie in der westlichen Steiermark setzen schließlich Regen und Schneefall ein. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 400 und 900m Seehöhe. Aber auch in den östlichen und südöstlichen Landesteilen können bis zum Abend einzelne Schauer nicht völlig ausgeschlossen werden. Etwas freundlicher ist es generell von Osttirol ostwärts. Der Wind kommt aus West bis Nord und weht vor allem nördlich des Alpenhauptkammes mäßig bis lebhaft, im Bergland auch stark. Von minus 4 bis plus 4 Grad in der Früh, tagsüber 4 bis 13 Grad.
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