14. Juli 2017 | 15:28 Uhr

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Wüstenhitze

Spanien ist Backofen Europas: 47,3 Grad in Andalusien

Heiße Luft aus Nordafrika  - "Wüstenhitze" in Südspanien.

Spanien leidet bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen unter einer heftigen Hitzewelle. In den andalusischen Provinzen Cordoba und Jaen herrsche bereits seit Tagen Alarmstufe wegen der glühenden Temperaturen, teilte das nationale Wetteramt Aemet mit. Am Donnerstag waren dort teilweise mehr als 46 Grad gemessen worden.

Dieses Mal seien besonders der Süden und die Mitte des Landes betroffen, weil heiße Wüstenluft aus Nordafrika ins Land gezogen sei. Spitzenreiter war die Gemeinde Montoro mit einer Temperatur von 47,3 Grad - zuletzt seien 1994 in Murcia ähnlich hohe Temperaturen verzeichnet worden, zitierte die Zeitung "La Vanguardia" einen Meteorologen. Am Freitag soll es noch einmal ähnlich heiß werden.

Während die Temperaturen ab dem Wochenende im Süden zumindest leicht zurückgehen könnten, soll die extreme Wärme dann auch den Norden Spaniens erreichen. Auch die Hauptstadt blieb nicht verschont: Die Madrilenen schwitzten am Freitag bei wolkenlosem Himmel und knapp 40 Grad, erst gegen Mitternacht sollten die Werte unter 30 Grad fallen.
 

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