21. August 2017 | 22:31 Uhr

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Seltenes Naturspektakel

Sonnenfinsternis: Millionen Amis starrten in den Himmel

Sonnenfinsternis in den USA von Küste zu Küste.

In Teilen der USA ist der Tag zur Nacht geworden: Eine totale Sonnenfinsternis zog sich am Montag von der West- an die Ostküste des Landes. Das seltene Naturschauspiel begeisterte Millionen von Menschen in jenen 14 US-Bundesstaaten, die vom Kernschatten des Monds verdunkelt wurden. Es war die erste Sonnenfinsternis seit 99 Jahren, die in den USA landesweit von Küste zu Küste zu sehen war.

Diashow: Sonnenfinsternis: Die besten Bilder

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Millionen beobachten das Himmelsspektakel
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Millionen beobachten das Himmelsspektakel


Das seltene Naturschauspiel begann an der Westküste im Bundesstaat Oregon. Dort verdunkelte sich ab 09.05 Uhr (Ortszeit, 18.05 Uhr MESZ) langsam der Himmel, weil sich der Mond vor die Sonne schob. Als sich dort um 19.16 Uhr (MESZ) der Erdtrabant komplett vor die Sonne setzte und für Finsternis auf der Erde sorgte, jubelten und applaudierten zahlreiche Menschen, die das Phänomen im Freien beobachteten.

Der Kernschatten des Mondes zog sodann quer durch die USA in Richtung Ostküste, wo die Sonnenfinsternis 90 Minuten später um 20.48 Uhr (MESZ) im Bundesstaat South Carolina endete. In einem Streifen von rund 110 Kilometern Breite zwischen der West- und der Ostküste herrschte durch die Sonnenfinsternis vorübergehend totale Dunkelheit. Millionen Bürger fieberten dem Himmelsereignis seit Tagen entgegen.

Allein in South Carolina mit seinen fünf Millionen Einwohnern wurden zwei Millionen Himmelsbeobachter erwartet. In der Stadt Charleston standen tausende Himmelsbeobachter auf der Straße. "Es war unglaublich schön, ich bin den Tränen nahe", beschrieb die Anwohnerin Heather Riser ihre Gefühle bei dem Spektakel.

Die Bars der Stadt schenkten bereits seit der Mittagszeit Alkohol aus. Charleston quoll bereits am Wochenende über vor Touristen. "Seit Freitagabend ist hier die Hölle los", sagte Barbesitzer Chaz Wendell. "Das wird vermutlich unser bestes Wochenende des Jahres."

Spezialbrillen zum gefahrlosen Blick auf die verdunkelte Sonne waren vielerorts ausverkauft oder nur noch zu astronomischen Preisen zu bekommen. Fliegende Händler boten Sonnenfinsternis-T-Shirts und -Anstecknadeln an. "Es ist die Reise meines Lebens", sagte die Touristin Deirdre Duignan aus Irland zu ihren Sonnenfinsternis-Trip nach Oregon an die US-Westküste.

Nick Willder und Sarah Boylan aus dem englischen Nottingham hatten ihre USA-Reise extra so geplant, dass sie am Montag in Charleston endete. Zweimal hatten die beiden zuvor bereits versucht, Sonnenfinsternisse zu sehen - beide Versuche in England und China waren verregnet.

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Wolken, im SW etwas Regen -1/5°

In den Niederungen im Norden und Osten sowie am Alpenostrand steigen die Chancen auf Lücken in der feuchten Schicht und damit auf ein paar Sonnenstrahlen. Von Südwesten ziehen aber mehr und mehr Wolken auf und sorgen bis zum Abend vor allem in Tirol und Vorarlberg sowie später auch in Salzburg und Osttirol für Regen. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 900 und 1500m Seehöhe. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Süd bis West. Die Nachmittagstemperaturen umspannen 2 bis 11 Grad, mit den höchsten Werten in mittleren Höhenlagen. Heute Nacht: In der Nacht auf Samstag breiten sich von Westen mehr und mehr dichte Wolken aus, die anfangs in Vorarlberg und Tirol Regen, in Lagen oberhalb von 900 bis 1400m Seehöhe Schneefall bringen. Bis zum Morgen breiten sich die leichten Niederschläge entlang der Alpennordseite bis Oberösterreich aus. Weiter im Osten und Südosten startet die Nacht hingegen anfangs noch aufgelockert bewölkt, stellenweise gibt es aber auch noch besonders hartnäckige Hochnebelfelder. Der Wind weht allgemein nur schwach bis mäßig bei Tiefsttemperaturen zwischen minus 4 und plus 3 Grad.
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