10. Oktober 2014 | 08:19 Uhr

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Ohne Vorwarnung

Sintflut in Italien - Ein Toter

In Genua fiel zeitweise der Strom aus, Autos wurden vom Wasser einfach weggerissen.

Die Stadt Genua ist am Donnerstagabend von schweren Unwettern heimgesucht worden. Der Fluss Bisagno trat nach heftigen Gewittern über die Ufer und überschwemmte einen Teil des Viertels Brignole unweit des Bahnhofs. Ein Todesopfer wurde gemeldet.

Diashow: Sintflut-Regen in Italien und Frankreich

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In den Straßen von Genua
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Camplanier in Frankreich
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Superzelle über Südfrankreich
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So sieht es in Genua aus
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Brücke in Genua


Bei dem Toten handelt es sich um einen 57-jährigen Mann, der unweit eines Tunells vom Wasser mitgerissen wurde. Wassermassen überschwemmten die Straßen und rissen Autos mit sich. Autofahrer, die wegen der überschwemmten Straßen in ihren Fahrzeugen stecken blieben, wurden von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht. Viele Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen, weil Wasser ins Erdgeschoß eingedrungen war. In Teilen der Stadt wurden Stromausfälle gemeldet. Am Freitag bleiben die Schulen in Genua geschlossen. Die Gemeinde appellierte an die Bürger, auf das Auto zu verzichten.

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Die Bürger protestierten, dass die Behörde vor der schweren Unwettergefahr nicht gewarnt hatte. Genua wird immer wieder von starken Unwettern heimgesucht. Bei heftigen Niederschlägen im Herbst 2011 waren in der ligurischen Hafenstadt sechs Todesopfer gemeldet worden.
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