11. November 2016 | 10:19 Uhr

mond6.jpg © Reuters

Spektakel

Seltener Super-Mond am Nachthimmel

Am 14. November kommt der Trabant der Erde sehr nah - gleichzeitig ist Vollmond.

Ein sogenannter "Super-Mond" kündigt sich für kommenden Montag (14. November) an. Für das seltene Himmelsschauspiel kommen zwei Ereignisse zusammen: Erstens ist Vollmond, zweitens befindet sich der Mond auf seinem erdnächsten Punkt.

Der Mond umrundet die Erde nicht entlang einer kreisrunden, sondern einer elliptischen Bahn. Die Entfernung des Mondes zur Erde schwankt damit zwischen 356.000 und 406.000 Kilometern.

Am Montag wird der Vollmond nur 356.509 Kilometer von der Erde entfernt sein und damit so nah wie seit 1948 nicht mehr.

Am Montag wird der Vollmond damit 7 Prozent größer erscheinen als gewöhnlich und bis zu 30 Prozent heller strahlen. Mit freiem Auge ist der Unterschied aber kaum wahrnehmbar. Trotzdem sollte man einen Blick riskieren, denn der nächste Super-Mond wird erst wieder im Jahr 2034 auftreten.

Wetter-Prognose

Wie sieht es mit dem Wetter aus? Wo ist der Mond klar zu sehen, wo liegen Wolken und Nebel? An der Alpennordseite und im Rheintal bilden sich im Laufe des Abends Nebel, um Mitternacht auch im östlichen Flachland sowie im oberösterreichischen Zentralraum, im Grazer und im Klagenfurter Becken. Die besten Bedingungen für die Beobachtung gibt es inneralpin, vom Tiroler Unterland über Salzburg, Osttirol bis in die West- und Obersteiermark.
 

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Im W mehr Wolken und etwas Regen, im O mehr Sonne. 5/17°

Eine nur langsam ziehende Störungszone bringt im Westen und Südwesten dichte Wolken sowie nachmittags auch etwas Regen. In Vorarlberg sinkt die Schneefallgrenze bis zum Abend auf rund 500 bis 800m Seehöhe ab, sonst liegt sie meist noch zwischen 1200 und 1500m Seehöhe. Überall sonst überwiegt noch der Sonnenschein, auch wenn einige hohe Wolkenfelder durchziehen und am Nachmittag Quellwolken entstehen. Der Wind bläst in Föhnstrichen entlang des Alpenhauptkammes sowie auch im Osten lebhaft bis kräftig aus Süd, sonst meist nur schwach bis mäßig. Tageshöchsttemperaturen im Westen und Südwesten 8 bis 13 Grad, sonst 14 bis knapp 20 Grad, mit den höchsten Werten ganz im Osten. Heute Nacht: In der Nacht regnet und schneit es im Westen und Südwesten immer wieder. Die Schneefallgrenze sinkt an der Alpennordseite auf 500 bis 900m, im Süden bleibt sie bei rund 1200m Seehöhe. Nach Osten zu verläuft die Nacht eher nur gering bewölkt. Der teils noch mäßige bis lebhafte Südwind im Bergland und im Osten lässt deutlich nach. Tiefsttemperaturen minus 1 bis plus 5 Grad.
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