09. November 2022 | 07:37 Uhr

Erdbeben-Italien.jpg © Google

Stärke 5,7

Schweres Erdbeben erschüttert Italien

Das Erdbeben bei Rimini war auch in Teilen Österreichs spürbar.

Ein Erdbeben der Stärke 5,7 auf der Richterskala hat Mittwochfrüh die mittelitalienische Adria-Region Marken erschüttert. Das Epizentrum lag in der Adria zwischen Italien und Kroatien in einer Tiefe von 25 Kilometer und 64 Kilometer östlich von Rimini, wie das italienische Institut für Erdbeben und Vulkanologie (INGV) mitteilte. Besonders betroffen war die Küstenstadt Senigallia, berichteten italienische Medien.

Die beiden Erdstöße nach 7.00 Uhr waren klar in mehreren nord-und mittelitalienischen Regionen sowie auch im Trentino, Südtirol, und in Rom zu spüren. Die Menschen gingen auf die Straße. Die Feuerwehr wurde von Anrufen besorgter Bürger überflutet. Das Beben wurde außerdem deutlich bei Klagenfurt und Villach in Kärnten wahrgenommen, wie die österreichische Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) mitteilte.

In der Badeortschaft Rimini rannten die Menschen in Panik auf die Straße. Viele Hotels wurden evakuiert. Touristen bestürmten den Bahnhof in der Hoffnung, die Stadt verlassen zu können. Bei Gebäuden wurden Schäden gemeldet. In der Nähe der Adria-Hafenstadt Ancona wurde der Bahnverkehr für Kontrollen unterbrochen. Einige Menschen steckten in Aufzügen fest.
 

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Im W&N Wolken, gefrierender Regen, -4/+4°

Eine schwache Störungszone beeinflusst vorübergehend den Westen und Nordwesten des Landes. Damit überwiegen von Vorarlberg über Salzburg bis ins Waldviertel bereits in der Früh und am Vormittag dichte Wolken und es gibt regional etwas Niederschlag, der teils in Form von gefrierenden Regen fällt und es besteht somit Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze steigt meist über 1000m Seehöhe. Weiter im Osten bleibt es trocken, aber es gibt nur wenig Sonnenschein. Im Südosten sowie im Süden scheint abseits von einigen zähen Nebelfeldern am längsten die Sonne. Der Wind weht schwach. Nach zum Teil strengen Nachtfrost in schneebedeckten Tälern steigen die Temperaturen bis zum Morgen auf minus 8 bis 0 Grad. Die Tageshöchsttemperaturen liegen meist zwischen 1 und 7 Grad, in manchen schneebedeckten Tälern kann es leicht frostig bleiben.
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