13. Dezember 2014 | 16:22 Uhr

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USA

Schwerer Sturm: Blackouts in Kalifornien

Hunderttausende ohne Strom - Überschwemmungen und Erdrutsche.

Der schwerste Sturm an der US-Westküste seit Jahren hat am Freitag im Bundesstaat Kalifornien Erdrutsche und Stromausfälle ausgelöst. Der Sturm fegte über den sonnenverwöhnten Süden Kaliforniens hinweg, nachdem er seit Mittwoch über den nordwestlichen Bundesstaaten Washington und Oregon gewütet hatte.

Mindestens 450.000 Menschen an der US-Westküste waren aufgrund des Unwetters zwischenzeitlich ohne Strom, wie die Versorgergesellschaft PG&E mitteilte. Überschwemmungen, Erdrutsche und Windgeschwindigkeiten von bis zu 225 Kilometern pro Stunde plagten am Freitag die Region um Los Angeles und das weiter südlich gelegene San Diego.

In Camarillo Springs im Bezirk Ventura nordwestlich von Los Angeles wurden mehrere Häuser durch einen Geröllabgang verschüttet. Zuvor waren dort in Erwartung des Unwetters mehr als hundert Häuser evakuiert worden. Nördlich der Innenstadt von Los Angeles wurden zwei Menschen aus einem Hochwasser führenden Fluss gerettet.

Die Gefahr von Erdrutschen bestand besonders an den durch die Buschbrände der vergangenen Jahre kahl gewordenen Hügeln Kaliforniens, wie der Nationale Wetterdienst (NWS) mitteilte.
 

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Im W mehr Wolken und etwas Regen, im O mehr Sonne. 5/17°

Eine nur langsam ziehende Störungszone bringt im Westen und Südwesten dichte Wolken sowie nachmittags auch etwas Regen. In Vorarlberg sinkt die Schneefallgrenze bis zum Abend auf rund 500 bis 800m Seehöhe ab, sonst liegt sie meist noch zwischen 1200 und 1500m Seehöhe. Überall sonst überwiegt noch der Sonnenschein, auch wenn einige hohe Wolkenfelder durchziehen und am Nachmittag Quellwolken entstehen. Der Wind bläst in Föhnstrichen entlang des Alpenhauptkammes sowie auch im Osten lebhaft bis kräftig aus Süd, sonst meist nur schwach bis mäßig. Tageshöchsttemperaturen im Westen und Südwesten 8 bis 13 Grad, sonst 14 bis knapp 20 Grad, mit den höchsten Werten ganz im Osten. Heute Nacht: In der Nacht regnet und schneit es im Westen und Südwesten immer wieder. Die Schneefallgrenze sinkt an der Alpennordseite auf 500 bis 900m, im Süden bleibt sie bei rund 1200m Seehöhe. Nach Osten zu verläuft die Nacht eher nur gering bewölkt. Der teils noch mäßige bis lebhafte Südwind im Bergland und im Osten lässt deutlich nach. Tiefsttemperaturen minus 1 bis plus 5 Grad.
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