20. Oktober 2015 | 09:45 Uhr

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Tausend in Notunterkünften

Schwere Unwetter verwüsten Teile Italiens

Erneut richteten Unwetter einen Millionenschaden an - keine Verletzten.

In Süditalien haben in der Nacht auf Dienstag weiter heftige Unwetter getobt. Nachdem in der vergangenen Woche fünf Todesopfer gemeldet wurden, kam es in der südlichen Region Kampanien erneut zu Überschwemmungen und starken Regenfällen. Im Raum von Benevento mussten etwa tausend Menschen ihre Wohnungen verlassen, weil Flüsse über die Ufer traten. Die Betroffenen übernachteten in Notunterkünften.

Viele Bewohner der Stadt wollten ihre Wohnungen jedoch nicht verlassen. Sie verbrachten die Nacht in den oberen Stockwerken der Gebäude, berichteten italienische Medien. In der Region waren bei Unwettern in der vergangenen Woche zwei Menschen ums Leben gekommen.

Millionenschaden
Die heftigen Regenfälle richteten in vielen Gebieten große Schäden an. Häuser wurden überflutet und Bäume entwurzelt, die Feuerwehr stand im Dauereinsatz. Mehrere Zugverbindungen waren unterbrochen oder gestört. Auch im Straßenverkehr kam es zu erheblichen Problemen. Der Agrarverband Coldiretti klagte über Schäden in Millionenhöhe für die Landwirtschaft der Region.
 

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Gebietsweise nebelig, sonst sonnig. -9/0°

Im Osten, dem Donauraum und dem Rheintal halten sich teils zähe Hochnebelfelder, aus denen es ab und zu leicht und unergiebig schneien kann. Abseits vom Nebel überwiegt erneut der Sonnenschein. In Tirol und Vorarlberg treffen am Abend ein paar Wolken einer schwachen Störung ein. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Ost bis Süd. Nachmittagstemperaturen minus 6 bis plus 7 Grad, mit den höchsten Werten im Westen.
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