30. Juli 2015 | 10:08 Uhr

puma25.jpg © EPA

Wasserklau

Schweizer Piloten stahlen Wasser in Frankreich

Militär-Helis holten Wasser aus dem Lac de Rousses - für durstige Kühe.

Ein bizarrer Wasserklau durch Schweizer Militärpiloten in Frankreich hat zu diplomatischen Verstimmungen zwischen den Nachbarländern geführt. Zwecks Versorgung durstiger Schweizer Kühe holten die Militärflieger mit Spezialbehältern und zwei Super-Puma-Helikoptern mehr als 50.000 Liter Wasser aus dem nahen Lac des Rousses im französischen Jura, berichtete die "Neue Zürcher Zeitung" (NZZ).

Der Bergsee liegt an der Grenze. Ein Flug zum Genfer See oder zu anderen Wasserquellen auf Schweizer Hoheitsgebiet sei den Piloten einfach zu aufwendig erschienen. Verärgert hätten am vergangenen Donnerstag Badegäste die "Invasion" der Eidgenossen-Luftwaffe miterlebt, schrieb die Zeitung am Mittwoch.

Die französische Lokalzeitung "Le Progres" titelte: "Für ihre Kühe schickt die Schweiz Helikopter". Und das, obwohl die französischen Behörden wegen anhaltender Trockenheit den Wasserverbrauch eingeschränkt hätten. Das sei alles kein Wunder, empörten sich Leser. Schweizer würden ja auch Pilze aus französischen Wäldern mitgehen lassen. Zwischen Bern und Paris sollen die diplomatischen Drähte geglüht haben - bis die Schweizer Armee am Dienstag mit einer ordentlichen Entschuldigung kapitulierte.
 

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Vermehrt Regenschauer im W und N, sonst meist sonnig. 1/16°

Vor allem im Osten und Südosten scheint bis in den Nachmittag hinein häufig die Sonne, meist ziehen nur ein paar harmlose, lockere Wolkenfelder durch. Ausgehend vom Berg- und Hügelland bilden sich allerdings vorübergehend auch Quellwolken und mit diesen vereinzelt ein paar Regenschauer. Im übrigen Österreich ist es wechselnd bewölkt, die Sonne zeigt sich seltener und am Abend nimmt die Regenneigung mit Annäherung der nächsten Störungszone in Vorarlberg und im Tiroler Oberland wieder zu. Der Wind kommt am ehesten aus Südost bis West, er frischt nur örtlich in freien Lagen mäßig auf. Tageshöchsttemperaturen 10 bis 18 Grad. Heute Nacht: In der Osthälfte zeigt sich der Himmel in der Nacht zunächst meist gering oder zumindest aufgelockert bewölkt, ehe ab den frühen Morgenstunden umfangreiche Wolken einer weiteren Störungszone eintreffen. Vielerorts bleibt es trocken. Von Westen her ziehen deutlich mehr und zunehmend auch kompakte Wolken auf, schließlich breiten sich vom Bodensee bis zum oberösterreichischen Innviertel Regen- und eingelagerte Schauerwolken aus. Die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 1500 bis 1200m Seehöhe. Der Wind dreht im Bereich der Störungszone mehrheitlich auf West, bleibt aber schwach bis mäßig. Tiefsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad.
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