25. Dezember 2014 | 12:47 Uhr

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Wetter

Schneesturm stürzte Moskau in Chaos

Verkehr teilweise lahmgelegt - Massenhaft Flugverspätungen.

Ein heftiger Schneesturm hat die Millionenmetropole Moskau in ein Chaos mit Verkehrsstaus und massenhaft Flugverspätungen gestürzt. Der Wirbelsturm werde sich wohl erst am Donnerstagabend legen, teilten Meteorologen in der russischen Hauptstadt mit.

Wegen der tief eingeschneiten Straßen kamen im morgendlichen Berufsverkehr Zehntausende zu spät zur Arbeit. Einige Regierungsmitglieder verpassten die letzte Kabinettssitzung des Jahres, wie die Agentur Interfax meldete. In Russland wird das westliche Weihnachtsfest nicht gefeiert. Orthodoxe Christen feiern es erst Anfang Jänner.

Wegen des dichten Flockenwirbels beklagten viele Autofahrer eine schlechte Sicht. Der Verkehr war an vielen Stellen lahmgelegt. Die Behörden setzten rund 10.000 Schneeräumfahrzeuge ein, dennoch lag der Schnee auf vielen Straßen und Gehsteigen bis zum Knöchel.

Betroffen waren auch die Moskauer Flughäfen: rund 150 Flüge mussten verschoben werden, wie Interfax meldete. Dutzende Maschinen konnten nicht landen und mussten Ausweichflughäfen ansteuern.

Der Sturm sei sehr aktiv, sagte Jelena Wolossjuk vom Wetterzentrum Fobos. Im Tagesverlauf wurden demnach bis zu zehn Zentimeter Neuschnee erwartet. Laut Vorhersagen müssen sich die Menschen in Europas größter Stadt auch auf sinkende Temperaturen einstellen. Am Freitag werden demnach bis zu minus zehn Grad Celsius erwartet.

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Im N Glatteisgefahr, im W &S Sonne-Wolken -4/+4°

Von Salzburg ostwärts startet der Tag noch mit vielen dichten Wolken. Vom Mühlviertel bis ins Wiener Becken kann es am Vormittag und frühen Nachmittag noch gelegentlich leicht regnen. Nach wie vor ist auf den überfrorenen Fahrbahnen mit Glätte zu rechnen. Spätestens am Nachmittag lässt der Niederschlag aber ganz nach. Von Westen lockert außerdem die Wolkendecke allmählich auf. Überall sonst gibt es hingegen den ganzen Tag ein Wechselspiel aus dichten Wolken und sonnigen Abschnitten. Öfters zeigt sich die Sonne im Westen. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Nordosten teilweise auch lebhaft aus Südost bis West. Tageshöchsttemperaturen von West nach Ost 8 bis 2 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Mittwoch bilden sich vor allem im nördlichen und östlichen Flachland nach und nach dichte Nebel oder Hochnebelfelder. Weiter im Süden und Westen bleibt es meist aufgelockert, aber auch hier sind lokal Frühnebelfelder möglich. Der Wind weht nur schwach aus Süd bis West. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 9 und plus 1 Grad.
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