18. Jänner 2016 | 07:53 Uhr

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Züge blieben stecken

Schneestürme: Winterchaos in Bulgarien

40 Zentimeter Schnee in Sofia - Notstand in Smoljan wegen Hochwassers.

In Bulgarien haben intensive Schneefälle, Stürme, Lawinen und Hochwasser zu Winterchaos geführt. Tausende Menschen mussten vielerorts am Sonntag ohne Strom auskommen. Grenzübergänge, Gebirgspässe und viele Landstraßen waren nach Schneestürmen nicht passierbar, wie die Straßenverkehrsbehörde mitteilte.

Im Süden des Balkanlandes hatte es dagegen stark geregnet. Wegen Hochwassers wurde in Smoljan der Notstand ausgerufen. In der Hauptstadt Sofia lag 40 Zentimeter Schnee auf den Straßen. Oberbürgermeisterin Jordanka Fandakowa bat die Menschen, auf Autofahrten zu verzichten.

Schneeverwehungen behinderten die Fahrt auch auf mehreren Autobahnabschnitten. 200 Lastwagen konnten auf einer Fernstraße bei Wraza im Balkangebirge nicht mehr weiterfahren. Eine Lawine blockierte den Balkan-Pass Petrochan. Mehrere Personenzüge, wie etwa von der Schwarzmeerstadt Warna nach Sofia, blieben im Schnee stecken.

 

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Immer wieder Regenschauer. 4/15°

Eine atlantische Störungszone zieht heute tagsüber in abgeschwächter Form über Österreich. Am Nachmittag lockern die Wolken im Westen teils wieder auf, in der Osthälfte ist es mit verbreiteten Regenschauern stark bewölkt. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1500 und 1900m. Zwischenzeitliche Auflockerungen lassen Haufenwolken wieder anwachsen und neuerlich Regenschauer entstehen, im Südosten sind auch ein paar Blitze möglich. Der Wind aus West bis Nordwest und frischt im Donauraum lebhaft auf. Nachmittagstemperaturen 11 bis 18 Grad. Heute Nacht: Im Süden und Südosten halten sich noch Restwolken und anfangs gehen dort noch Schauer nieder. Sonst verläuft die Nacht vielfach gering oder veränderlich bewölkt. Zum Morgen hin bilden sich lokale Nebelfelder. Der Wind weht schwach. Tiefsttemperaturen der kommenden Nacht minus 2 bis plus 5 Grad.
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