06. Jänner 2015 | 16:27 Uhr

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Bis zu minus 20 Grad

Schnee sorgt für Chaos in der Türkei

Schüler bei Busunfall getötet - Schulen in Istanbul geschlossen.

Heftige Schneefälle haben in weiten Teilen der Türkei am Dienstag zu Problemen im Auto-, Schiffs- und Flugverkehr geführt. In der Provinz Karabuk im Norden des Landes kam ein Schüler ums Leben, als ein Schulbus von der verschneiten Fahrbahn abkam und umkippte, wie die Nachrichtenagentur Dogan meldete. 18 Schüler seien verletzt worden.

Bei weiteren Verkehrsunfällen infolge des Schneetreibens wurden Medienberichten zufolge dutzende Menschen verletzt. Die Autobahn von Istanbul nach Izmir wurde geschlossen, Hunderte Fahrzeuge saßen fest. Einige Fähren über den Bosporus verkehrten nicht. In der Millionenmetropole Istanbul blieben Schulen vorsichtshalber geschlossen, ebenso in der Hauptstadt Ankara, wo es stärker schneite.

Die teilstaatliche Fluggesellschaft Turkish Airlines strich mehr als 40 internationale und Binnenflüge. Insbesondere im Norden des Landes kam es zu Stromausfällen. Die Behörden warnten vor plötzlichen Temperaturstürzen. In Istanbul könne es bis zu minus 20 Grad geben, hieß es.

Sprung in den Bosporus
Wie jedes Jahr am 6. Jänner sprangen ein Dutzend griechische, bulgarische und türkisch Gläubige der christlich-orthodoxen Kirche aus Anlass des Tags der Erscheinung des Herrn in das etwa zehn Grad kalte Wasser des Bosporus. Sie tauchten nach einem vom Ehrenoberhaupt der griechisch-orthodoxen Kirche, Bartholomaios I., ins Meer geworfenen Kreuz. Sieger wurde dieses Jahr ein bulgarischer Schwimmer namens Baba.

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Foto. Reuters

 

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Im W viel Sonne, im O mehr Nebel, -5/+4°

Von Vorarlberg entlang der Alpennordseite bis Oberösterreich scheint abseits lokaler Nebel- und Hochnebelfelder die Sonne verbreitet. Weiter im Osten und Süden liegen hingegen in tiefen Lagen und im Waldviertel verbreitet Nebel und Hochnebel zäh. Chancen auf sonnige Aufhellungen bleiben gering. Mitunter können aus der feuchten Schicht auch ein paar Schneeflocken fallen. Oberhalb des Hochnebels scheint aber auch hier die Sonne. Der Wind aus Ost bis Süd frischt im Bergland und im Osten Österreichs deutlich auf. Die Nachmittagstemperaturen je nach Wolken, Nebel und Sonne minus 2 bis plus 9 Grad, mit den höchsten Werten im föhnigen Westen. Heute Nacht: In tiefen Lagen sowie auch Waldviertel liegen in der Nacht auf Dienstag Nebel und Hochnebel von unterschiedlicher Beständigkeit. Abseits des Nebels, vor allem aber im Bergland, verläuft die Nacht hingegen zunächst gering bewölkt. Von Süden ziehen aber allmählich mehr und mehr Wolken auf und mit diesen setzen in Osttirol und Oberkärnten Regen und Schneefall ein. Der Wind weht in den Föhntälern an der Alpennordseite sowie im Osten Österreichs mäßig bis lebhaft, sonst schwächer aus Ost bis Süd. Die Tiefsttemperaturen minus 9 bis plus 1 Grad.
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