11. Jänner 2017 | 11:23 Uhr

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Türkei

Schnee-Chaos: Fluggäste sitzen in Istanbul fest

Auf dem Flughafen kam es zu ersten Schlägereien unter den Reisenden und mit dem Personal.

Aufgrund von Schneechaos sind in Istanbul weiter Hunderte Urlauber auf dem Flughafen Atatürk festgesessen. Nachdem in den vergangenen Tagen eine Vielzahl von Flügen auf dem türkischen Luftfahrt-Drehkreuz gestrichen und Maschinen umgeleitet werden mussten, konnten viele Passagiere ihre Reiseziele vorerst nicht erreichen.

An dem Airport bildeten sich lange Schlangen vor den Ticketschaltern und bei der Ausgabe von Hotelgutscheinen für gestrandete Fluggäste. Dabei kam es vereinzelt zu Streit bis hin zu lautstarken Auseinandersetzungen und Rangeleien unter den Reisenden und mit dem Personal. Einige Passagiere warteten am Mittwoch bereits mehrere Tage auf ihre Weiterreise.

Seit Beginn der starken Schneefälle in Istanbul in der Nacht auf Samstag wurden am Atatürk-Flughafen - dem größten Flughafen des Landes und dem zentralen Drehkreuz für Turkish Airlines - Hunderte Flüge gestrichen. In den vergangenen Tagen fiel nach einem Bericht der Zeitung "Hürriyet" in manchen Bezirken der Millionenmetropole mehr als ein Meter Schnee. Das Blatt sprach vom stärksten Schneefall in Istanbul seit 30 Jahren. Am Dienstag setzte Tauwetter ein.

Turkish Airlines strich als Folge des schlechten Wetters auch am Mittwoch noch Dutzende Flüge. Davon waren vor allem Inlandsrouten betroffen.

 

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Warmfront mit Regen, im S sonniger, -5/+6°

Von Westen her treffen in rascher Folge Störungszonen ein und bringen recht verbreitet Regen und Schneefall. Vor allem am Nachmittag und bis in die Nacht hinein fällt im Westen kräftiger Regen oder Schneefall. Die Schneefallgrenze steigt von 500 bis 700m tagsüber auf 900 bis 1300m Seehöhe an. Ganztägig trocken und zeitweise sonnig bleibt es im Süden und Südosten. Der Wind weht zunehmend mäßig bis lebhaft aus West, nur ganz im Osten und im Süden bleibt es windschwach. Tageshöchsttemperaturen 2 bis 10 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Sonntag zieht eine Warmfront weiter ostwärts und so breiten sich dichte Wolkenfelder und Regen vom Westen Österreichs entlang der Alpennordseite bis in den Osten aus. Die Schneefallgrenze steigt von rund 900 bis 1200m auf 1500m Seehöhe an. Im Süden und Südosten bleibt es niederschlagsfrei. Der Wind weht mit dem Frontdurchzug in den Niederungen mäßig aus West, lediglich im Süden und Südosten ist es windschwach. Tiefsttemperaturen zwischen minus 3 und plus 5 Grad.
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