15. Juni 2015 | 09:50 Uhr

oberstdorf9.jpg © EPA

Deutschland

Schlammlawine rast durch Oberstdorf

Schlamm und Geröll auch am Gelände der Skisprung-Schanze.

Ein schweres Gewitter löste am Sonntagnachmittag eine Schlammlawine in Oberstdorf aus. Bis zu 100 Liter Regen pro Quadratmeter ließen den Faltenbach oberhalb von Oberstdorf über die Ufer treten. Eine Mure löste sich und rauschte durch das Skisprung-Stadion ins Tal.

Im Stadion waren die Schlamm-Massen etwa 10 Meter hoch. Im Ort verlegte die Mure Straßen und kam schließlich in einem Wohngebiet zu stehen. 500 Menschen mussten aus Sicherheitsgründen ihre Häuser verlassen. Bis auf 20 Menschen konnten alle wieder in ihre Häuser zurück. Bei den Betroffenen sollen Statiker nun prüfen, ob die Häuser einsturzgefährdet sind.

Verletzt wurde niemand. Dennoch: Entwarnung gibt es noch nicht. Auch für die kommenden Tage ist in der Region mit ergiebigem Regen zu rechnen. Der Faltenbach soll deshalb ausgebaggert werden, um mehr Wasser aufnehmen zu können.

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Von SW Störungsaufzug. -3/+4°

Mit einer schwachen Störungszone von Südwesten her ziehen recht verbreitet Wolkenfelder über den Himmel oder es halten sich Nebel und Hochnebel. An der Alpensüdseite beginnt es im Tagesverlauf immer häufiger zu schneien oder zu regnen und gegen Abend breitet sich der Regen auch in den Osten Österreichs aus. In vielen Regionen besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt von West nach Ost zwischen 800 und 1500m Seehöhe. Nachmittags bessert sich das Wetter im Westen und an der Alpennordseite tendenziell und es gibt sonnige Phasen. Der Wind weht meist schwach. Tageshöchsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad, mit den höchsten Werten im Westen und mittleren Höhenlagen. Heute Nacht: In der Nacht regnet es zunächst im Südosten und im Osten noch ein wenig, dabei besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt um 1500m Seehöhe. Später bleibt es dann meist niederschlagsfrei, die Wolken lockern aber nur regional ein wenig auf. Über den Niederungen halten sich Nebelfelder hartnäckig. Erst in den frühen Morgenstunden beginnt es im äußersten Südwesten zu schneien. Der Wind weht in den Niederungen meist nur schwach, im Bergland kommt lebhafter Südwind auf. Tiefsttemperaturen minus 10 bis 0 Grad.
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