14. November 2014 | 01:05 Uhr

vulkan.jpg © twitter.com/Mikko Takkunen

Bardabunga spuckt Lava

Saurer Regen nach Vulkanausbruch auf Island

Der isländische Vulkan Bardabunga brodelt schon seit August.

Giftige Gase in der Luft haben nach dem Ausbruch am Vulkan Bardarbunga auf Island für sauren Regen gesorgt. Bei der Eruption würden große Mengen Gase in die Atmosphäre geschleudert - darunter "Schwefeldioxid, das sich in Schwefelsäure umwandeln kann", berichtete der isländische Wetterdienst am Donnerstagabend. Dadurch sei der Niederschlag verunreinigt worden.

Am Bardarbunga brodelt es schon seit Mitte August, zweimal ist der Vulkan bisher ausgebrochen. 40 Prozent der Regenwasser-Proben, die ab Mitte September im ganzen Land untersucht worden seien, seien als sauer eingestuft worden. "Weniger als ein Prozent des sauren Regens ist jedoch sehr sauer mit einem pH-Wert unter 4", teilten die Meteorologen mit. "Es ist wichtig, zu bedenken, dass außer dem Vulkanausbruch mehrere Faktoren den pH-Wert von Regenwasser beeinflussen." Dazu zählten die Experten geothermische Aktivitäten.

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Immer wieder Regenschauer. 4/15°

Eine atlantische Störungszone zieht in abgeschwächter Form langsam über Österreich hinweg. Dabei ist es meist stark bewölkt, ein paar Auflockerungen gibt es am ehesten über dem östlichen Flachland und im Südosten. Außerdem kommt es zunächst vor allem entlang der Alpennordseite und im Nordwesten zu Regen und Regenschauern, die Schneefallgrenze bewegt sich meist zwischen rund 1200 und 1600m Seehöhe. Im Nachmittagsverlauf reißt die Bewölkung vor allem ganz im Westen, aber auch über dem östlichen Flachland wieder auf, die Sonne kommt zum Vorschein. Ein paar mitunter kräftigere Schauer sind dann hauptsächlich in der südlichen Steiermark, in Unterkärnten und dem Südburgenland noch möglich. Der Wind dreht mehrheitlich auf West-Nordwest, meist frischt er nur kurzzeitig mäßig auf, im Donauraum kann er vorübergehend recht lebhaft werden. Frühtemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad, Tageshöchsttemperaturen 8 bis 17 Grad.
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