14. April 2017 | 20:49 Uhr

Müllhalde Sri Lanka © APA/AFP/LAKRUWAN WANNIARACHCHI

Drama in Sri Lanka

Rutschende Müllhalde tötete zwei Kinder

40 Häuser zerstört - Retter suchen nach Überlebenden.

In Sri Lanka ist eine massive Müllhalde ins Rutschen geraten und hat Dutzende Häuser weggerissen. Zwei Kinder im Alter von zwölf und 15 Jahren seien gestorben, zehn weitere Menschen würden verletzt im Krankenhaus behandelt, sagte eine Krankenhaussprecherin am Freitag in der Hauptstadt Colombo zu AFP.

Nach Behördenangaben wurden rund 40 Häuser zerstört, als der auf rund 90 Meter Höhe aufgehäufte Müll am Stadtrand von Colombo nach starkem Regen ins Rutschen gekommen sei.

23 Millionen Tonnen Müll

Hunderte Rettungskräfte waren im Einsatz. Das Ausmaß des Unglücks war nach Polizeiangaben zunächst noch nicht absehbar. Die Retter suchten in den Müllmassen nach Überlebenden. Sri Lankas Präsident Maithripala Sirisena kommandierte Soldaten zur Unterstützung des Bergungseinsatzes ab.

Die offene Müllkippe von Kolonnawa wächst täglich um rund 800 Tonnen Müll, insgesamt sollen dort etwa 23 Millionen Tonnen Abfall gelagert sein. Gesundheitsexperten warnen seit langem vor den Gefahren durch die offene Mülllagerung.

 

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Lokaler Nebel, viel Sonne, -7/2°

In Tälern und Becken vor allem im Süden und Südosten sowie im Rheintal und im Waldviertel gibt es einige Hochnebelfelder, die vor allem im Südosten den ganzen Tag beständig sind. Abseits der Nebelfelder bleibt es sehr sonnig. Der Wind weht in höheren Lagen und im östlichen Flachland mäßig bis lebhaft aus Ost bis Südost, sonst bleibt es eher schwach windig. Tageshöchsttemperaturen in den Niederungen in der Osthälfte nur minus 4 bis minus 1 Grad, sonst meist zwischen plus 2 und 8 Grad, mit den höchsten Temperaturen im Bergland der Alpennordseite und im Westen sowie allgemein in höheren Lagen. Heute Nacht: In der Nacht bleibt es im Südosten trüb, ebenso oft auch im Waldviertel, sonst ist der Himmel regional noch sternenklar. Nach und nach gibt es aber auch im Osten und in Beckenlagen sowie in manchen Tälern wieder Nebel oder Hochnebel. Der Wind weht allgemein schwach, im Norden und Osten teils mäßig oder auffrischend aus Ost bis Süd. Es gibt wieder verbreitet strengen Frost zwischen minus 15 und minus 3 Grad, wobei es in klaren Alpentälern und Senken auch noch kälter werden kann.
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