24. Februar 2017 | 09:31 Uhr

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Himmelsspektakel

Ringförmige Sonnenfinsternis in Südamerika

Die ringförmige Finsternis ist nur auf einem etwa 90 Kilometer breiten Streifen zu sehen.

Himmelsspektakel in Teilen Südamerikas und Afrikas: Eine ringförmige Sonnenfinsternis wird am Sonntag vom Süden Chiles und Argentiniens bis nach Angola, Sambia und dem Kongo zu sehen sein. Aber es kommen nur wenig Menschen in den Genuss: Die ringförmige Finsternis ist nur auf einem bis zu 90 Kilometer breiten Streifen zu sehen. Darauf liegen wenige Städte, darunter die chilenische Stadt Coyhaique.

Die Sichtbarkeit der ringförmigen Finsternis soll um 14.15 MEZ im Südpazifik starten, dann über die Südspitze Südamerikas und über den Südatlantik wandern und gegen 17.31 Uhr MEZ bei Sonnenuntergang am südwestafrikanischen Festland enden. Das Ereignis dauert an einem einzelnen Ort bis zu 80 Sekunden.

Mond verdeckt Sonne nicht komplett

Zu einer ringförmigen Sonnenfinsternis kommt es, wenn der Mond auf seiner Bahn zum Zeitpunkt der Finsternis relativ weit von der Erde entfernt ist. Er schiebt sich vor die Sonne, kann sie aber nicht komplett verdecken: Der schmale helle Ring um den Mond erzeugt beeindruckende Bilder.

Auch wenn die ringförmige Sonnenfinsternis nur auf einem schmalen Streifen zu sehen ist, bekommen auch große Teile Südamerikas und der Westhälfte Afrikas ein Himmelsereignis. Dort ist zeitweise eine partielle Finsternis zu sehen - der Mond bedeckt einen Teil der Sonne.

Astronomen in Chile betonten, dass zwar auch in der Hauptstadt Santiago das Ereignis gut zu sehen sein wird, am besten aber rund 1.700 Kilometer weiter südlich in der Region Aysen mit der Hauptstadt Coyhaique. Die Menschen sind aufgerufen, Schutzbrillen aufzusetzen. Die Bedingungen, um das Himmelsspektakel zu beobachten, könnten gut sein: Vorhergesagt ist Sonnenschein. In Europa wird das Spektakel nicht zu sehen sein. Die nächste größere Sonnenfinsternis ist am 21. August mit bis zu 2:40 Minuten zu beobachten, vor allem in den USA.
 

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Im W mehr Wolken und etwas Regen, im O mehr Sonne. 5/17°

Eine nur langsam ziehende Störungszone bringt im Westen und Südwesten dichte Wolken sowie nachmittags auch etwas Regen. In Vorarlberg sinkt die Schneefallgrenze bis zum Abend auf rund 500 bis 800m Seehöhe ab, sonst liegt sie meist noch zwischen 1200 und 1500m Seehöhe. Überall sonst überwiegt noch der Sonnenschein, auch wenn einige hohe Wolkenfelder durchziehen und am Nachmittag Quellwolken entstehen. Der Wind bläst in Föhnstrichen entlang des Alpenhauptkammes sowie auch im Osten lebhaft bis kräftig aus Süd, sonst meist nur schwach bis mäßig. Tageshöchsttemperaturen im Westen und Südwesten 8 bis 13 Grad, sonst 14 bis knapp 20 Grad, mit den höchsten Werten ganz im Osten. Heute Nacht: In der Nacht regnet und schneit es im Westen und Südwesten immer wieder. Die Schneefallgrenze sinkt an der Alpennordseite auf 500 bis 900m, im Süden bleibt sie bei rund 1200m Seehöhe. Nach Osten zu verläuft die Nacht eher nur gering bewölkt. Der teils noch mäßige bis lebhafte Südwind im Bergland und im Osten lässt deutlich nach. Tiefsttemperaturen minus 1 bis plus 5 Grad.
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