27. September 2022 | 09:29 Uhr

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Es gibt fünf Kategorien

Riesensturm: So entstehen Hurrikans

Hurrikans entstehen über dem Meer, wenn das Oberflächenwasser mindestens 26 Grad Celsius warm ist und stark verdunstet.

Hurrikans entstehen über dem Meer, wenn das Oberflächenwasser mindestens 26 Grad warm ist und stark verdunstet. Man könnte sie als "Sicherheitsventil" der Natur bezeichnen, da sie die Hitze freisetzen, die sich in den Tropen aufgestaut hat. Die Wirbelstürme können gewaltige Kräfte entfalten - mit Spitzengeschwindigkeiten von 300 km/h.

Damit ein Wirbelsturm entsteht, dürfen Windrichtung und -geschwindigkeit in der oberen Atmosphäre und am Boden nicht zu sehr voneinander abweichen. Zudem muss die sogenannte "Corioliskraft" vorhanden sein, die durch die Erddrehung entsteht.

Ein Hurrikan kann einen Durchmesser von mehreren hundert Kilometern erreichen, wobei die Ausdehnung des Wirbelsturm nichts über seine Intensität aussagt. Typisch für einen Hurrikan ist ein "Auge" im Zentrum, eine wolkenarmen Zone fast völliger Windstille von etwa 20 Kilometern Ausdehnung. Um dieses "Auge" herum rotieren die Luftmassen entgegen den Uhrzeigersinn. Über Land - ohne Zufuhr neuer feuchtwarmer Luftmassen - verliert ein solcher Sturm rasch an Kraft.

Wissenschafter unterscheiden 5 Kategorien

Je nach Intensität werden Hurrikane nach der Anfang der 70er Jahre in den USA entwickelten Saffir-Simpson-Skala in fünf Kategorien eingeteilt:

Kategorie 1: schwach,118 - 153 km/h - Bäume werden geknickt, Wohnwagensiedlungen beschädigt
Kategorie 2: mäßig, 154 - 177 km/h - Autos und Dächer werden weggeweht, Fenster eingedrückt
Kategorie 3: stark, 178 - 209 km/h - Schäden an allen Bauten möglich
Kategorie 4: sehr stark, 210 - 249 km/h - Häuser so stark beschädigt, dass sie unbewohnbar sind
Kategorie 5: verwüstend - mind.250 km/h - Häuser und Brücken zerstört, Schiffe werden an Land geworfen

"Huracan" ist der Gott des Windes

Schäden richtet ein solcher Wirbelsturm auch durch Überflutungen an, die bis weit ins Binnenland reichen können. Im amerikanischen Atlantik dauert die Hurrikan-Saison von 1. Juni bis 30. November, im Pazifik von 15. Mai bis Ende November. Der Begriff Hurrikan geht auf ein Wort aus einer westindischen Sprache zurück - "huracan" ist der Name des Gottes des Windes. In anderen Gegenden der Welt werden solche Wirbelstürme Zyklone (Indischer Ozean) oder Taifune (westlicher Pazifik) genannt.

Zur Kennzeichnung und Registrierung werden die Hurrikane eines Jahres mit englischen Vornamen in alphabetischer Reihenfolge benannt. Nicht verwechseln darf man sie mit Tornados, die - vorzugsweise in Nordamerika und Australien - über Landmassen entstehen, wenn trocken-kalte und feucht-warme Luftmassen aufeinandertreffen.

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Im N unbeständig, im S Sonne. 10/20°

Bei veränderlicher, teils stark quellender Bewölkung kommt es in vielen Regionen zu einigen Regenschauern, örtlich sind auch Graupelkörner und vereinzelt Blitz und Donner möglich. Die meisten Regenschauer sind nördlich des Alpenhauptkamms zu erwarten und die Schneefallgrenze sinkt dort nochmals öfter bis unter 2000m Seehöhe. Überwiegend trocken bleibt es nur im Süden und ganz im Osten. Zwischen den Schauerzellen gibt es kleine -, auf der Alpensüdseite und im östlichen Flachland auch größere Sonnenfenster. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus West bis Nord, nur im Süden bleibt es überwiegend windschwach. Tageshöchsttemperaturen meist nur 13 bis 21 Grad. Heute Nacht: Am Abend und in der Nacht auf Freitag ist es vor allem von Vorarlberg bis in die Obersteiermark oft stark bewölkt, außerdem kommt es gebietsweise auch zu etwas Regen und zu einzelnen Regenschauern. Im übrigen Österreich klingen allfällige Schauerzellen hingegen bald ab, die weitere Nacht verläuft dann oft sogar gering bewölkt und trocken. Der Wind weht am Alpenostrand mäßig bis lebhaft, abseits davon schwach bis mäßig, vorzugsweise aus West bis Nordwest. Die Lufttemperaturen gehen auf etwa 13 bis 5 Grad zurück.
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