28. November 2016 | 09:31 Uhr

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Japan

Riesen-Wirbel um tote Fische im Eis

Nach heftigen Protesten musste das "Eis-Aquarium" wieder zusperren.

Tote Fische auf Eis sind in Vitrinen der Lebensmittelhändler ein ganz alltägliches Bild. Tote Fische im Eis dagegen haben nun in Japan für eine Welle der Empörung gesorgt.

Nach heftigen Protesten in sozialen Netzwerken schloss der Space World Freizeitpark in der Stadt Kitakyushu am Sonntag seine Hauptattraktion: Eine Schlittschuhbahn, in dessen Eis etwa 5.000 tote Fische mitgefroren waren. Unter der 250 Meter langen Eisbahn des Eis-Aquariums konnte man 25 verschiedene Fischarten bestaunen.

Erst am 12. November hatte das Eis-Aquarium eröffnet. "Wir wollten, dass die Eisläufer das Gefühl haben, auf dem Ozean zu fahren", skizzierte Manager Toshimi Takeda die Idee des Freizeitparks. Die eingefrorenen Fische seien bereits tot - und nicht mehr zum Verzehr geeignet - gewesen, als man sie gekauft habe, sagte Unternehmenssprecher Koji Shibata.

Der Freizeitpark wird die Fische nun aus dem Eis entfernen.
 

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