17. Februar 2022 | 17:44 Uhr

Schock-Video

Riesen-Welle durchbricht Fenster auf Elb-Fähre

Eine durch den Sturm aufgepeitschte Welle zerschmetterte das Fenster einer Elb-Fähre.

Hamburg. Der Sturm "Ylenia" sorgte für dramatische Szenen auf einer HADAG-Fähre. Die Elb-Fähre "Tollerort" fuhr trotz der stürmischen Böen von bis zu 167km/h, den gewohnten Fahrplan. Wegen der Wetterlage ist die Unterelbe derzeit für Schiffe gesperrt, die länger als 330 Meter und/oder breiter als 45 Meter sind.  

Ein Amateur-Filmer hielt den Moment mit seiner Handy-Kamera fest: Eine Mega-Welle erfasste das tonnenschwere Schiff mit voller Gewalt und zerschlug das Fensterglas direkt vor den Passagieren. Wasser drang in das 30-Meter lange Schiff ein! Mit voller Wucht und einem Knall durchschlug die Welle die Fensterfront am Bug des Schiffes und der Passagierraum stand unter Wasser.

Sicherheitsglas zerbröselt

Trotz des Unglücks gab es keine Schwerverletzten. Allerdings gab die Polizei bekannt dass drei Personen verletzt wurden bei dem Unfall. Ein 32-Jähriger wurde wegen Schnittverletzungen ambulant behandelt.

Von der HADAG hieß es: „Es war ein Zwischenfall, den wir so noch nie hatten.“ Die Scheiben sollten eigentlich „seeschlagfest“ sein. Es handele sich um Sicherheitsglas, das zerbröselt sei. Das Schiff sei eine sogenannte Bügeleisen-Fähre des Typs 2000. 

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Wechselnd bewölkt, Schauer, im S sonnig, 5/18°

Am Nachmittag werden die sonnigen Abschnitte, mit Ausnahme des Berglandes, immer häufiger und länger. Etwas mehr Quellwolken können sich später noch im Südosten ausbreiten, hier sind auch lokale Schauer nicht ausgeschlossen. Der Wind weht im Norden mäßig bis lebhaft, im Osten in exponierten Lagen auch teils kräftig aus West bis Nordwest. Tageshöchsttemperaturen 13 bis 23 Grad, mit den höchsten Werten im Süden und Südosten. Heute Nacht: Die Nacht verläuft vielerorts nur gering bewölkt bis klar. Nur im Bergland können sich noch Restwolken halten und im Südosten breiten sich zum Morgen hin ein paar Schichtwolken aus. Der Wind weht im Osten zunächst noch teils mäßig aus West bis Nordwest, bald ist es aber überall windschwach. Tiefsttemperaturen minus 3 bis plus 9 Grad.
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