14. Juli 2021 | 19:46 Uhr

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Heftige Unwetter in Sachsen

Polizist im Erzgebirge von Sturzflut mitgerissen

Der 53-jährige wollte sein Grundstück schützen und wurde dabei von der Sturzflut mitgerissen – er wird seither vermisst.

Sachsen. In Teilen Deutschlands herrscht seit gestern Unwetter-Chaos. Besonders schwer von den Regenmassen getroffen wurden das Erzgebirge, das Vogtland, Zwickau und Freiberg. In Jöhstadt (Erzgebirgekreis) ereignete sich ein besonders dramatischer Vorfall: Ein 53-jähriger Mann, von Beruf Polizist, wurde von der Sturzflut mitgerissen – er wird seither vermisst.

Er versuchte am Dienstagabend sein Grundstück im Ortsteil Steinbach gegen den über zu einem reißenden Fluss angeschwollenen Dorfbach zu sichern. Der 53-Jährige wurde dabei offenbar an einer Kurve des Flusses von den Wassermassen mitgerissen. Seine Nachbarn versuchten ihn zu retten – doch erfolglos, wie "Bild" berichtet.

 

Spürhunde und Hubschrauber im Einsatz

Die Feuerwehr suchte sofort nach dem Mann, konnte ihn aber bis jetzt nicht finden. Seit Mittwochfrüh suchen weitere Rettungskräfte mit Spürhunden nach dem Vermissten – auch ein Hubschrauber ist im Einsatz. Die Suchmaßnahmen wurden bis zum Fluss Zschopau ausgeweitet, in die der Dorfbach über Preßnitz mündet. 

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Sehr sonnig, 4/23°

Von ein paar harmlosen Wolkenfeldern abgesehen überwiegt auch am Nachmittag der Sonnenschein. Erst gegen Abend nimmt die Bewölkung im Nordwesten zu. Der Wind kommt schwach bis mäßig, in den Abendstunden im Westen und Nordwesten zum Teil lebhaft, aus Südost bis West. Die Tageshöchsttemperaturen betragen 19 bis 25 Grad. Heute Nacht: Die Nacht ist im Süden und Südosten trocken und heiter bis wolkig. Überall sonst ziehen von Nordwesten her allmählich Wolken auf, die vor allem entlang der Alpennordseite und im Norden zeitweise Regen bringen. Die Schneefallgrenze schwankt zwischen 1600 und 2300m Seehöhe. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Norden und Osten auch lebhaft, aus Südwest bis Nordwest. Es kühlt auf 1 bis 13 Grad ab.
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