11. Oktober 2016 | 12:41 Uhr

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Keine Spur von ET

Physiker: Aliens haben sich selbst zerstört

Mit einer düsteren Prognose lässt ein britischer Physiker aufhorchen.

Werden wir jemals Außerirdische entdecken? Nein, meint der britische Physiker Brian Cox. Das habe allerdings nicht damit zu tun, dass sie nicht existiert hätten; vielmehr hätten sie sich längst selbst zerstört.

Cox schätzt, dass es eine hochentwickelte Zivilisation etwa 10 Millionen Jahre kosten würde, die gesamte Galaxie zu kolonisieren. Hätte es also eine außerirdische Lebensform gegeben, wäre die Erde längst eine Kolonie.

Katastrophe

Warum ist das nicht geschehen? Für Cox liegt der Grund in der technischen Weiterentwicklung einer Gesellschaft. Diese führe zu immer rascheren Fortschritten und neuen Technologien, die nicht oder zu spät reguliert würden. "Der Zuwachs an Wissen und Technologie überholt die politische Entwicklung. Dies führt zur Katastrophe", so Cox zur Sunday Times.

Ein Schicksal, das auch der Menschheit drohe: Wir könnten diesen Punkt erreichen, meint der Physiker. "Es ist unmöglich, eine Welt zu regieren, die das Potenzial hat sich selbst zu zerstören." Ein globales Desaster könne nur durch globale Lösungen verhindert werden, appelliert Cox.

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