31. Oktober 2022 | 08:39 Uhr

philippinen.jpg © Philippines Coast Guard (PCG) / AFP / APA

Überschwemmungen & Erdrutsche

Philippinen: Tropensturm fordert 100 Tote

Tropensturm 'Nalgae' auf den Philippinen fordert fast 100 Tote. Dazu gibt es Dutzende Vermisste.

 

Die Zahl der Todesopfer und Vermissten durch den heftigen Tropensturm "Nalgae" auf den Philippinen ist weiter gestiegen. Bis Montag seien 98 Tote und 63 Vermisste verzeichnet worden, teilte der Katastrophenschutz des südostasiatischen Inselstaates mit. Fast 70 Menschen seien bei den Überschwemmungen und Erdrutschen verletzt worden. Fast eine Million Betroffene mussten ihre Häuser verlassen, 300.000 von ihnen seien derzeit in Evakuierungszentren untergebracht.

 

Die Unwetter hatten zunächst Ende vergangener Woche im Süden der Philippinen Verwüstungen angerichtet. In der Provinz Maguindanao wurden mehr als 100 Häuser von Erdmassen begraben. "Nalgae" war dann in Richtung Nordwesten gezogen. Dort waren vor allem die Region Western Visayas sowie die südlich der Hauptstadt Manila liegenden Provinzen Cavite, Laguna und Batangas betroffen.

 

 

Präsident Ferdinand Marcos Jr. besuchte am Montag vom Hochwasser betroffene Gebiete. "Unsere Hochwasserschutzmaßnahmen wurden durch die Überschwemmungen völlig überfordert", sagte er. "Deshalb erinnere ich die Agenturen für Katastrophenvorsorge immer wieder daran, dass das Wichtigste bei der Vorbereitung auf einen Sturm die präventive Evakuierung ist. Wir müssen dem Taifun voraus sein."

philippinen1.jpg © JAM STA ROSA / AFP / APA

Der Sturm, der auf den Philippinen "Paeng" heißt, werde das Land voraussichtlich am Montagnachmittag (Ortszeit) verlassen und in Richtung südliches China ziehen, teilte der Wetterdienst mit. Er war mit Windgeschwindigkeiten von 85 Stundenkilometern und Böen von bis zu 105 Stundenkilometern unterwegs.

Die Philippinen werden jedes Jahr von durchschnittlich etwa 20 Taifunen heimgesucht. Der bisher schlimmste Sturm "Haiyan" hatte im November 2013 mehr als 6.300 Menschen das Leben gekostet. 

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Zunehmend schauer- und gewitteranfällig, 14/27°

Zunächst scheint vielfach die Sonne. Es ziehen nur ein paar Wolken durch, teils ist es sogar wolkenlos. Nur im Südosten haten sich kompaktere Wolkenfelder. Noch im Laufe des Vormittags bilden sich erste Quellwolken, über Mittag entstehen dann mächtige Quellwolken und es muss verbreitet mit Schauern und Gewittern gerechnet werden. Teils fallen diese kräftig aus und es muss mit straken Windböen gerechnet werden und auch örtlicher Hagel ist nicht auszuschließen. Der Schwerpunkt liegt zunächst im Süden und Südosten des Landes, in den Abendstunden ziehen kräftige Gewitter am Alpennordrand, sowie im Norden auf. Abseits der Gewitter weht der Wind aus westlichen Richtungen. Die Nachmittagstemperaturen liegen zwischen 23 und 30 Grad.
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