16. Dezember 2015 | 12:44 Uhr

melor9.jpg © EPA

185-km/h-Sturm

Philippinen: 12 Tote nach Taifun "Melor"

In den Häfen und Flughäfen saßen Tausende Passagiere fest.

Auf den Philippinen ist die Zahl der Toten nach dem schweren Taifun auf zwölf gestiegen. Vier Menschen kamen in der Provinz North Samar ums Leben, wo der Sturm "Melor" am Montag auf Land getroffen war. Fünf weitere starben nach Behördenangaben auf der Insel Mindoro, wo der Taifun am Dienstag eintraf. Die Behörden in der Provinz Romblon meldeten am Mittwoch drei weitere Tote.

Der Katastrophenschutz schickte am Mittwoch Hilfslieferungen in die betroffenen Gebiete in der Mitte und im Osten des Inselstaates. Der Sturm hatte Bäume und Strommasten umgerissen, viele Häuser wurden zerstört oder beschädigt.

Einige Provinzen waren nach Angaben des Katastrophenschutzes am Mittwoch weiterhin ohne Strom. Manche Straßen und Brücken blieben unpassierbar. In den Häfen und Flughäfen saßen Tausende Passagiere fest. Seit Montag wurden mehr als 120 Flüge gestrichen, rund 1.000 Schiffe konnten ebenfalls nicht ablegen.

Zeitweise hatten die Windböen Geschwindigkeiten von bis zu 185 Kilometer in der Stunde erreicht. Nach Angaben der philippinischen Wetterbehörde zog der abgeschwächte Sturm weiter in Richtung Westen ins Südchinesische Meer und befand sich am Mittwoch 90 Kilometer südwestlich von Manila.

Jedes Jahr ziehen etwa 20 Stürme und Taifune über die Philippinen. Der stärkste war bisher Taifun "Haiyan" im November 2013. Damals starben mehr als 7.000 Menschen.
 

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Teils sonnig, teils Wolken oder Nebel. -8/2°

Der Hochdruckeinfluss wird zwar schwächer, dennoch halten sich im Osten ausgedehnte Nebel- und Hochnebelgebiete oft beständig. Hier und da können daraus auch ein paar Schneeflocken fallen. Im westlichen Donauraum lösen sich die Nebelfelder im Tagesverlauf hingegen auf. Ansonsten überwiegt zwar oft der Sonnenschein, es ziehen aber auch einige Wolkenfelder durch, die später von Südwesten her dichter werden. Der Wind kommt meist schwach aus unterschiedlichen Richtungen, lediglich im westlichen Bergland kann sich auflebender Südföhn bemerkbar machen. Tageshöchsttemperaturen zwischen minus 2 und plus 6 Grad und damit vor allem im Osten nicht mehr ganz so kalt, wie zuletzt.
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