16. Dezember 2014 | 11:30 Uhr

erdklima.jpg © NOAA

Klima-Rekord

Nie war es so warm wie 2014

Vor allem in Europa war es in diesem Jahr viel zu warm. Spielt das Klima verrückt?

In Kalifornien, Teilen Südamerikas und im Westen Australiens wird 2014 das wärmste Jahr seit es Aufzeichnung gibt. Auffällig: Auch Europa tanzt klimatechnisch massiv aus der Reihe. Von Skaninavien bis zum Alpenraum wurden Durchschnittstemperaturen erreicht, die noch nie so hoch waren wie heuer. Insgesamt wird 2014 nach Einschätzung der UN-Wetterorganisation WMO das wärmste Jahr werden, das bisher registriert wurde. Von Jänner bis Oktober sei die durchschnittliche Temperatur an der Land- und Seeoberfläche der Erde um 0,57 Grad Celsius gegenüber dem Durchschnittswert von 1961 bis 1990 angestiegen.

Diskussion auch bei Weltklima-Konferenz:
"Es gibt keinen Stillstand bei der Erderwärmung", betonte WMO-Chef Michel Jarraud in einer Erklärung Anfang Dezember. Das Jahr 2014 habe wie erwartet den Klimawandel bestätigt. Rekord-Hitzewerte, begleitet von heftigen Regenfällen und Überschwemmungen, hätten Wohngebiete zerstört und Menschenleben ruiniert. Besonders "ungewöhnlich und alarmierend" seien in diesem Jahr die hohen Temperaturen von riesigen Meeresoberflächen, selbst in der nördlichen Hemisphäre.

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Freundlich. 5/19°

Im Großteil von Österreich kann sich heute der freundliche, zunehmend sonnige Wettercharakter durchsetzen. Wolken in hohen Schichten oder auch bereits nennenswerte Mengen an Saharastaub in der Luft lassen den Himmel mitunter milchig weiß erscheinen. Im Norden und Osten Österreichs lockern die teils umfangreichen Wolkenfelder allmählich auf, der Nachmittag verläuft dann ebenfalls, zumindest zeitweise, recht sonnig. In der Ostregion und örtlich auch am Alpennordrand frischt der Wind aus östlicher bis südlicher Richtung merklich auf, es wird leicht föhnig. Nur ganz im Westen bleibt es lange trüb, örtlich kann es auch leicht regnen. Die Temperaturmaxima reichen von etwa 12 bis 21 Grad. Heute Nacht: In der Nacht nimmt die Bewölkung im Westen und Süden zu. Stellenweise, vor allem aber in Osttirol, kann es leicht zu regnen beginnen. Im Norden und Osten ist es allenfalls wolkig in höheren Schichten, teilweise auch nur gering bewölkt. Saharastaub sorgt regional für eine deutliche Himmelstrübung. In der Ostregion und auch in einigen Föhnstrichen der Alpennordseite bläst lebhafter Wind, hauptsächlich aus Südost. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen 3 und 10 Grad.
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