21. November 2014 | 14:31 Uhr

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Nach Jahrhundert-Schnee

New York droht eine Flutkatastrophe

Die über zwei Meter hohe Schneelast droht jetzt rasch zu schmelzen, dazu wird auch noch Regen erwartet.

Die Region um die Niagarafälle versinkt im Schnee und es schneite auch am Freitag bei -8 Grad weiter. Teilweise sind über zwei Meter in der Stadt im Nordwesten des Bundesstaates New York zusammengekommen. Aber es könnte am Wochenende noch schlimmer werden: Es soll deutlich wärmer werden. Befürchtet wird, dass Schmelzwasser und Regen dann für neues Chaos sorgen. Wenn Schneemassen auf den Dächern nass werden, drohen Gebäude einzustürzen, warnen die Behörden. "Der Schnee fungiert dann zunächst als Schwamm, der das Wasser erst einmal aufnimmt", sagte Mark Poloncarz vom Landkreis Erie County dem Sender CNN.

Diashow: Schneechaos in New York

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Das ist natürlich verboten
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Einige graben sich den Weg aus dem Haus frei
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Hausdächer drohen einzustürzen
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Manche graben sich mit Schaufeln aus dem Haus
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Das Auto bleibt wohl in der Garage
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Meterhoher Schnee auf den Hausdächern
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5000 Tonnen Schnee wurden aus Buffalo transportiert
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Der Mann ist 1,70m groß, der Schnee 215cm hoch
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Kreative Kühlschrankidee
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Verkehrschaos im ganzen Land
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Der Schnee drückt Türen ein
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Hier kommt niemand mehr raus
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Wo ist mein Auto? In: West Seneca
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Die Buffalo Bills müssen ein Spiel wahrscheinlich verschieben
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Hamburg, NY.
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Blick aus dem Fenster
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Grüße aus Cheektowaga
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Aus vielen Fenstern sieht man nichts mehr
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Der Verkehr bricht teilweise zusammen
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Das ist eigentlich gar nicht lustig...
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Der aktuelle Straßenzustand
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Diese Szene kennt man nur aus Filmen
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Ein Kleinkind an der Balkontür
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Schneelasten erdrücken viele Dächer
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Bis zu 2 Meter Schnee sind gefallen
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So sehen die Hauszufahrten aus
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Manche Dächer sind einsturzgefährdet
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Schneemassen im gesamten Bundesstaat
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Nur mehr die Garagentore sind zu erkennen
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Der Zaun zeigt wie hoch der Schnee liegt
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Lust auf Basketball?
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So sehen die Vororte aus
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Polarkreis? Nein, mitten in NY
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Ganze Orte versinken im Schnee
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Autosuche mit einem Metalldetektor
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Wie ein künstliches Weihnachtsdorf
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So viel Schnee liegt in Buffalo

10 Todesopfer:
Mindestens zehn Menschen starben bisher durch den Wintereinbruch. Hunderte Autos steckten stundenlang im Schnee fest und anfangs war an Räumung nicht zu denken. Helfer versorgten die Fahrer mit Proviant und Decken. Die Passagiere eines Überlandbusses konnten erst nach 34 Stunden aus der Kälte befreit werden, wie der Sender NBC berichtete.

So entstand der Schneesturm:
Verantwortlich ist ein sehr spezielles, regionales Wetterphänomen: Der Lake-Effekt. Kalte Luft saugt sich über den noch warmen Großen Seen - im Fall von Buffalo über dem Erie-See - mit Feuchtigkeit voll. Schneewolken entstehen und werden vom Wind landeinwärts befördert. Das geschah in den letzten Tagen fast pausenlos, wie diesse Video zeigt:

Es tut uns leid. Dieses Video ist nicht mehr verfügbar.



Jahrhundert-Wintereinbruch:

"Upstate New York", die nördliche Region des Bundesstaates an der kanadischen Grenze, ist harte und schneereiche Winter gewohnt. Noch vor ein paar Tagen waren es aber milde 15 Grad Celsius - und so warm soll es am Sonntag und Montag auch wieder werden. Weitere Niederschläge sind vorhergesagt, die dann natürlich als Regen niedergehen würden. Helfer befürchten nach dem Schneechaos dann ein Flut- und Schlammchaos.

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Letzte Schneeschauer, eisiger Wind. -2/+3°

Nach Störungsabzug gelangt der Ostalpenraum heute Sonntag vorübergehend unter Zwischenhocheinfluss. Auch alpennordseitig lösen sich am Nachmittag die meisten Wolkenfelder im Osten und Norden auf, letzte Schneeschauer klingen in den Nordstaulagen ab. Den Westen erreichen am Abend dichte Wolken der nächsten Störungszone. Vor allem im Burgenland und der Oststeiermark sowie im Bergland bläst um die Mittagszeit noch stürmischer, eisiger Nordwind, der ebenfalls bald abflaut. Nachmittagstemperaturen minus 3 bis plus 7 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Montag zieht aus dem Westen eine Störungszone mit dichten Wolken und Schneeregen oder Schneefall auf. Die Schneefallgrenze liegt zwischen Vorarlberg und Niederösterreich zwischen 1100m und den Niederungen. Dabei besteht auf gefrorenen Böden vorübergehend Glatteisgefahr. Weiter nach Osten zu schneit es in geringerer Intensität, im äußersten Osten und Südosten bleibt es niederschlagsfrei. Der Wind weht schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 12 im Waldviertel und plus 2 Grad in Vorarlberg.
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