09. November 2016 | 08:12 Uhr

schnee80.jpg © AFP

Tief "Husch"

Neuschnee-Chaos in Norddeutschland

Bis zu 20 cm Neuschnee. Straßen gesperrt, Bahn- und Flugverkehr beeinträchtigt.

Bis zu 20 Zentimeter Schnee sind am Dienstag in Norddeutschland gefallen. Straßensperren, kilometerlange Staus und zahlreiche Unfälle waren die Folge. Besonders betroffen waren die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen.  

Die Autobahn A4 musste am Abend zwischen Eisenach und Bad Hersfeld komplett gesperrt werden. Auch der Bahnverkehr war beeinträchtigt, schwerer Schnee ließ Bäume auf die Oberleitungen stürzen. Die Strecke zwischen Hannover und Hamburg blieb über Nacht unpassierbar. Auf dem Flughafen Hamburg fielen einige Flüge aus, Flugzeuge mussten enteist und die Landebahnen geräumt werden.

Der zwischen Hamburg und Hannover liegende Landkreis Uelzen ersuchte Bewohner, alle nicht unbedingt nötigen Autofahrten zu verschieben.

Ursache für das Schneechaos war das genau über dem Norden Deutschlands liegende Tief "Husch", das auch in Österreich für einen Wintereinbruch gesorgt hatte.
 

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Im W zunehmend bewölkt, sonst sonnig, -2/6°

In vielen Landesteilen überwiegt sonniges und trockenes Wetter. Im östlichen Flachland liegen aber zum Teil zähe Hochnebel, die sich auch bis zum Abend kaum lichten. In Vorarlberg und Tirol tauchen hingegen im Laufe des Nachmittags erste Wolken einer aufziehenden Kaltfront auf, die sich in der Folge langsam nach Osten ausbreiten. Mitunter setzt im äußersten Westen bis zum Abend auch leichter Regen ein. Der Wind weht generell nur schwach aus meist südlichen Richtungen. In Abhängigkeit von Sonnenschein, Hochnebel und Wolken liegen die Tageshöchsttemperaturen zwischen 3 und 11 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Montag breiten sich Wolken einer Kaltfront allmählich in Richtung Osten und Südosten aus und lösen im östlichen Flachland, im Donautal sowie am Alpenostrand letzte Hochnebelreste ab. Bis zum Morgen setzt bei einer Schneefallgrenze zwischen 700 und 1000m Seehöhe schließlich vom Bregenzer Wald, entlang der Alpennordseite bis ins westliche Niederösterreich Regen ein. In den Landesteilen nördlich der Donau ist während der Morgenstunden vereinzelt Glätte möglich. Der Wind weht unverändert schwach bei Tiefsttemperaturen zwischen minus 4 bis plus 3 Grad.
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