01. Juni 2017 | 09:18 Uhr

Solar Probe Plus © NASA

Parker-Solar-Mission

NASA schickt Raumschiff zur Sonne

Das Raumschiff soll in die Korona der Sonne gelangen.

Die US-Raumfahrtbehörde NASA will im Sommer des kommenden Jahres ein Raumschiff in die Korona der Sonne entsenden - und damit näher an die Sonne herangelangen als je zuvor. Wie die NASA mitteilte, beginnt das 20-tägige Zeitfenster für die Mission Parker Solar Probe am 31. Juli 2018. Das unbemannte Raumschiff soll bis auf 6,3 Millionen Kilometer an die Sonnenoberfläche herankommen.

So groß wie ein Auto
Das Raumschiff muss für Temperaturen von 2.500 Grad Fahrenheit (1377 Grad Celsius) ausgelegt sein. Dazu solle es mit einer gut elf Zentimeter dicken Spezialschicht aus Carbon-Fasern ummantelt werden. Das Raumschiff soll die Größe eines kleinen Autos haben. Wenn alles gut geht, wird das Raumschiff in einem siebenjährigen Zeitraum sieben Mal an der Sonne vorbeifliegen.

Schnell
Die Geschwindigkeit des Raumschiffs ist extrem hoch veranschlagt. Es soll so schnell durch den Raum fliegen, dass es in weniger als einer Minute die Entfernung von New York nach Tokio zurücklegen würde. Von der Mission erhoffen sich die Wissenschafter Erkenntnisse über Stürme auf der Sonne und wetterähnliche Erscheinungen im Raum.

Mit den bisher zur Verfügung stehenden Mitteln seien die Forscher an die Grenzen der Erkenntnis gelangt, sagte die Forscherin Nicola Fox von der Johns-Hopkins-Universität. "Nun ist der Moment gekommen, hochzufliegen und einen Besuch abzustatten."

Die Mission sollte ursprünglich Solar Probe Plus heißen, wurde aber nun nach dem Astrophysiker Eugene Parker von der Universität in Chicago benannt. Er hatte 1958 die ersten Erkenntnisse über Sonnenwinde publiziert. Parker, der bald 90 Jahre alt wird, nannte das NASA-Unterfangen "sehr spannend".
 

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Wolken, im SW etwas Regen -1/5°

In den Niederungen des Nordens, Ostens und Südostens sowie teils auch im Süden erneut zähe Nebel- und Hochnebelfelder. Stellenweise kann es daraus auch etwas nieseln. Von Südwesten her ziehen aber im Tagesverlauf die Wolken eines Tiefausläufers auf, die den Sonnenschein in den westlichen Landesteilen zunehmend abschatten und dazu auch etwas Regen bringen. Die Schneefallgrenze liegt dazu meist zwischen 1100 bis 1400m Seehöhe. In den Regionen dazwischen, insbesondere in höheren Lagen scheint die Sonne hingegen länger ungestört. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Süd bis West. Die Tageshöchsttemperaturen liegen bei 2 bis 10 Grad, mit den höchsten Werten in mittleren Höhenlagen.
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